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Pensionierter Fregattenkapitän Werner Haas soll VfB Weidenau in sichere Gewässer führen

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Stwht offenbar als neuer Vorsitzender des VfB Weidenau in den Startlöchern: Werner Haas. Foto: Horst Bach
Beim A-Kreisligisten VfB Weidenau deutet sich ein Wechsel auf der Kommadobrücke an.Bei der am kommenden Sonntag, 14.Februar, im vereinseigenen Sportheim an der Glück-Auf-Kampfbahn stattfindenden Jahreshauptversammlung will offenbar wieder, wie bereits bei der letzten Jahreshauptversammlung vor zwei Jahren, der gesamte Vorstand zurücktreten.

Damals hatten die Mannen um den seit über einem Jahrzent amtierenden Vereinsvorsitzenden Bernd Lück allerdings lediglich einen „Warnschuss“ abgegeben und sich bei einer weiteren Versammlung einige Wochen später wieder in ihre Ämter wählen lassen. Doch nun scheint wohl endgültig Schluss mit lustig und frustig, wie aus Vorstandskreisen zu erfahren war. Der komplette Rückzug des amtierenden Vorstandes scheint beschlossene Sache.

„Entsprechende Absichtserklärungen sind abgegeben worden“, ließ ein Vorstandsmitglied lapidar verlauten. Besonders schmerzlich: Auch Martin Gruner, Geschäftsführer und seit Jahrzehnten „gute Seele“ und „Mädchen für alles“ in dem traditionsreichen Klub, will sich endgültig aus der Vorstandsarbeit zurückziehen. So wird es bereits seit längerem rund um die Glück-Auf-Kampfbahn kolportiert.

Offensichtlich ist es in den zurückliegenden beiden Jahren nicht gelungen, weitere Vereinsmitglieder zur Mitarbeit im Vorstand zu bewegen. Hinzu kommen die schier unlösbar scheinenden Probleme mit der Unterhaltung des Vereins- und Kreisjugendheimes im Tiergarten. Die 1. Mannschaft dümpelt seit Jahren in der A-Kreisliga vor sich hin, so dass die Zuschauerresonanz äußert gering ist.

Auch das Projekt einer Kooperation im A-Junioren-Bereich mit dem 1. FC Dautenbach ist fehlgeschlagen. Dafür gab es vor drei Wochen heftige Schelte vom Dautenbacher Jugendleiter Egon Breuer. Für ihn waren die Abmachungen mit den VfBern „das Papier nicht wert, auf das sie geschrieben wurden“, wetterte er auf der Jahreshauptversammlung des aufstrebenden Klubs unter dem Sender, der nicht zuletzt wegen seiner Breitensportausrichtung und erfolgreichen Jugendarbeit den Traditionsverein aus dem Tiergarten überflügelt hat.

Doch ein neuer Hoffnungsträger steht bereit. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, will sich VfB-Ehrenmitglied Werner Haas, trotz entfernten Wohnsitzes  im holsteinischen Ascheberg in den vergangenen Jahren als Versammlungsleiter und Chronist dem Verein nach wie vor eng verbunden, bei einer Neuwahl als 1. Vorsitzender zur Verfügung stellen. Zur Zeit sucht der ehemalige Fregattenkapitän und pensionierte Dozent an der Marineunteroffizierschule (MUS) in Plön, nach neuen Mitarbeitern, wie ein VfB-Insider verlauten ließ. Der im Mai 70 Jahre alt werdende Vollblut-VfBer möchte allzu gerne den Verein wieder in sichere Fahrwasser lenken und an die Erfolge vergangener Zeiten anknüpfen.

 

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