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FDP schlägt Borussenfestung im Finale des Hobby-Cups

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Sieger des Benefiz Hobby-Cups in Wilnsdorf wurde das Team von der FDP Wilnsdorf.

Voll auf ihre Kosten kamen längst nicht nur die Anhänger des Hobby-Fußballs am Samstag beim gut besuchten 2. Warsteiner Benefiz Hobby-Cup des Fördervereins Sportanlage Höhwäldchen Wilnsdorf zugunsten der DRK-Sozialstation Wilnsdorf. Während aufgrund gesperrter Sporthallen der Sportbetrieb fast überall im Kreisgebiet ausfallen musste, lieferten sich in der Großsporthalle des Gymnasiums 15 Fußballteams aus der Region und die eigens aus Gelsenkirchen angereisten Sportfreunde Lattenschuss heiße, aber durchweg faire Spiele, und die Zuschauer bekamen zudem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.

Im 15-minütigen Finale des vom TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf mit Bande ausgerichteten Turniers triumphierte das von Spielertrainer Ferdi Heimel betreute Team der FDP Wilnsdorf mit 3:1 über die im Turnierverlauf immer besser aufspielende Borussenfestung Siegerland, bei der Tommy Aarden als Trainer fungierte. Nachdem zunächst die Fans von Borussia Mönchengladbach durch Markus Barkow mit 1:0 in Front gegangen waren, erhöhte die FDP das Tempo und kam durch Phillip Lindner zum Ausgleich. Felix Schwunk markierte die 2:1-Führung und kurz vor Schluss brachte Philipp Lindner mit seinem zweiten Endspiel-Tor Turniererfolg für die in jeder ihrer sechs Partien siegreichen Heimel-Schützlinge unter Dach und Fach.

Neben der Siegprämie von 50 Euro freuten sich die Kicker über zwei Kästen Gerstensaft des Hauptsponsors und den großen Wanderpokal. Das Spiel um den dritten Platz endete mit einem 4:3 (1:1) nach Neunmeterschießen für PMO Siegerland gegen die Ruhrpott-Jungs der Sportfreunde Lattenschuss, die im Halbfinale mit 6:7 (2:2) nach Neunmeterschießen gegen die Borussenfestung ausgeschieden waren. Die FDP war durch ein knappes 1:0 gegen PMO Siegerland ins Finale eingezogen.

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Jan Hendrik Schulte vom TC Wilgersdorf (re.) nimmt den Fairplay-Preis aus den Händen von Turnierorganisator Thorsten Wroben entgegen.

Die eindeutig spannendste Begegnung des Tages fand jedoch im Viertelfinale zwischen Titelverteidiger Sparkasse Siegen und der Borussenfestung Siegerland statt. Mit dem Ertönen der Schlusssirene glückte den „Fohlen“ der 3:3-Ausgleich. Zu einem wahren Krimi entwickelte sich das Neunmeterschießen. Dank ihres überragenden Keepers Jörg Birlenbach siegte die Borussenfestung hier mit 12:11. Auch die Viertelfinal-Vergleiche zwischen dem CVJM Wilgersdorf und PMO Siegerland 4:2 (0:0) und FDP Wilnsdorf gegen Lok Kalteiche Wilnsdorf 3:2 (1:1) mussten vom Neunmeterpunkt aus entschieden werden. Eindeutiger verlief die Begegnung Sportfreunde Lattenschuss gegen Schwarz-Weiß Wilden. 4:2 lautete der Endstand.

Wieder nahm das Organisationsteam um Daniel Kremser und Thorsten Wroben einige Sonderehrungen vor. Als bester Spieler wurde Sebastian Kühn (Sportfreunde Lattenschuss) mit einem Trainingszug prämiert. Der Tennisclub Wilgersdorf freute sich als fairste Mannschaft über einen Brauerei-Besuchsgutschein und Jörg Birlenbach (Borussenfestung Siegerland) verhalfen seine zahlreichen Glanztaten zum Titel „Bester Torwart“.

Im Rahmen des Turniers gab es ferner gleich drei mehrtägige Reisen nach Berlin zu gewinnen. Daniel Waldrich gelang das Kunststück, sechsmal an der Torwand zu treffen, wofür er mit einem 30-Liter Bierfass belohnt wurde. Ein Bambini-Einlagespiel zwischen dem TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf und den Sportfreunden Obersdorf/Rödgen (2:1), ein musikalisches Gastspiel des Schiedsrichters Benedikt Braun (FC Ernsdorf) zusammen mit dem Gitarristen Mark Ruhrmann und der farbenfrohe Auftritt einer Einradfahrerinnen-Formation unter der Leitung von Burkhard Kölsch (ASC Weißbachtal) rundeten den gelungenen Tag ab.

Eröffnet worden war der mit einem symbolischen Anstoß der Feuerwehrleute Timo Bauer (Löschgruppe Wilgersdorf) und Torsten Berg (Löschzug Wilnsdorf), die mit ihren Kameraden durch den Schneeräum-Einsatz auf dem Hallendach das Turnier vor der Absage gerettet hatten. Die Hälfte des vierstelligen Gewinns geht an die DRK-Sozialstation Wilnsdorf, mit der anderen Hälfte werden Investitionen im Wieland-Stadion Höhwäldchen Wilnsdorf möglich gemacht.

 

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