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RSV bietet bei schwerer Verletzung Spielabbruch in Hombruch an

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Für Handball-Verbandsligist RSV Eiserfeld war das Auswärtsspiel beim noch abstiegsbedrohten Dortmunder Vertreter TuS Westfalia Hombruch nach 28 Minuten beendet. Eine schwere Schulterverletzung von Hombruchs Linksaußen Kevin Bekel nach unglücklichem Zusammenprall mit Thomas Kunz führte zu einer rund dreiviertelstündigen Unterbrechung.

Bekel hatte starke Schmerzen und Kreislaufprobleme, musste lange auf dem Parkett behandelt werden, ehe er ins Krankenhaus gebracht werden konnte. „Beide Mannschaften waren kalt, außerdem sah man den Dortmundern an, wie geschockt sie waren. Wir haben ein gutes Verhältnis zur Westfalia und haben es ihr frei gestellt, weiter zu spielen und ihnen deshalb angeboten, auf deren Wunsch das Match abzubrechen und eine Neuansetzung zu akzeptieren."

Die Westfalia nahm dankend an, und so wird die Partie in Kürze (geplant ist Dienstag, der 24. April) neu angesetzt. Bis zum Abbruch führte die Siegerländer übrigens mit 15:13, war Trainer Daniel Friesenhagen mit der Offensivleistung durchaus zufrieden, haderte jedoch mit der Deckung, die sich zu leicht ausspielen ließ.