In der Frauen-Handball-Landesliga konnte der RSV Eiserfeld und der TVE Netphen ihre Heimspiele gewinnen. Der TuS Ferndorf unterlag dem Meister TV Schwitten deutlich. Alle drei heimischen Mannschaften werden auch in der kommenden Saison in der Landesliga spielen.
TuS Ferndorf – TV Schwitten 18:36 (8:20). Gegen den frisch gebackenen Meister und damit feststehenden Aufsteiger aus Schwitten hatte die Mannschaft von Trainer Dirk Stenger keine reelle Chance. Die Gäste agierten viel zu druckvoll und ließen von der ersten Minute an keinen Zweifel daran, dass sie im Siegerland den Aufstieg perfekt machen wollten. Bereits zur Pause war die Partie entschieden. „Ich habe in der Halbzeit gesagt, dass wir uns hier anständig verabschieden wollen und nicht weiter wie das Kaninchen vor der Schlange agieren wollen.“ Dies hat dann im zweiten Durchgang durchaus funktioniert. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung hielt der TuS das zur Pause befürchtete Debakel einigermaßen in Grenzen.
RSV Eiserfeld – HSG Herdecke/Ende 29:13 (14:5). Mit einem deutlichen Erfolg verabschiedet sich der RSV in die wohlverdiente Pause. In einer einseitigen Partie blieb es nur bis zum 2:2 in der Anfangsphase spannend. Danach zogen die Eiserfelder davon und zeigten zum Teil recht ansehnlichen Handball. RSV-Coach Karl Bäumner zog dann auch ein zufriedenes Saison-Fazit: „Bis auf Menden/Lendringsen haben wir jede Mannschaft mindestens einmal geschlagen. Ich bin sehr zufrieden.“ Es trafen: Scheben (8/2), Pletz (5), Kunz (4/1), Stöven (3), Gudmondsdottir (3), A. Reusch (1), Bero (1), N. Reusch (1), Otten (1), Heide (1) und Neumann (1).
TVE Netphen – TuS Jahn Dellwig 32:25 (15:9). Auch der TVE feiert einen versöhnlichen Saisonabschluss. Gegen Dellwig waren die Spielerinnen von Trainer Matthias Hoffmann von Beginn an überlegen und verdienten sich den Sieg auch in dieser Höhe. Als der TVE nach dem Seitenwechsel mit 27:15 vorne lag, war die Entscheidung längst gefallen. Danach schlich sich die eine oder andere Konzentrationsschwäche ein und Dellwig kam am Ende noch mal etwas näher ran, ohne jedoch noch mal gefährlich zu werden. Eine besonders gute Leistung wurde Torfrau Anke Schweisfurth attestiert. Es trafen: Tauras (6/2), S. Schaffarczyck (5/1), Plaum (4), Euler (4), H. Kania (3), C. Schaffarczyck (2), C. Kania (1), Welsch (1), Vowinckel (1), Stephan (3) und Weber (2).















