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Unglückliche JKG-Fauen verlieren zwei Mal knapp 3:4

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bodenLea Diehl (hier mit Juji-gatame) machte eine richtig gute Figur gegen den PSV Recklinghausen. Gegen die Essenerinnen wurde sie kurz vor Kampfende besiegt.Äußerst unzufrieden, aber auch verärgert kehrten die Frauen der Judo-Kampfgemeinschaft Siegerland (JKG) von zweiten Regionalliga-Kampftag aus Essen zurück. Denn sowohl gegen den PSV Recklinghausen als auch gegen Gastgeber 1. Essener JC gab es knappe 3:4-Niederlagen. Mit ein bisschen Glück hätten die Begegnungen auch gewonnen werden können.

Doch so trägt man die rote Laterne des Tabellenletzten, die jetzt nur schwerlich wird wieder abgegeben werden kann.

Zunächst mussten die gut aufgelegten JKG-Kämpferinnen Frauen gegen Recklinghausen ran. Anke Pfeifer  eröffnete im Schwergewicht die Partie, kam aber überhaupt nicht mit der körperlich überlegenen Gegnerin klar. Nicole Stettner, erstmals in der Frauenklasse auf der Matte, konnte sensationell mit Tai-o-toshi die drei Ausfälle in der 52 kg-Klasse bereits nach 15 Sekunden kompensieren.

Nach der Schenkelwurf-Niederlage von Linda Nowak und dem kampflosen Punktgewinn von Anja Buchta im Leichtgewicht stand es 2:2. Ausschlaggebend für das Endergebnis war dann wohl die fragwürdige Disqualifikation von Tamara Fligg, die bis dahin die Begegnung kontrollierte.

Mit einem dominanten Auftritt und mehreren Wertungen auf dem Konto konnte Lea Diehl (-63 kg) wieder zum  3:3 ausgleichen. Das wäre mit einer tollen Armhebel-Aktion sogar  fast vorzeitig möglich gewesen. Damit lag die Last über den Ausgang, und das nicht  zum einzigen Mal an diesem Kampftag, auf Nicoles Schwester Sabrina Stettner, die in der 57 kg-Klasse die JKG vertrat.

Ein Kampf auf Augenhöhe, doch nach drei Minuten reichte der PSV-Athletin der erste kleine Fehler von Sabrina, den sie zum schmerzhaften 3:4 aus heimischer Sicht ausnutzte.

Also mussten die Punkte gegen den Gastgeber her. Anke Pfeifer begann mit einem Aufgabesieg. Nicole Stettner konnte den Ausgleich nicht verhindern. Die Einwechslung von Chantal Goergen, die für Linda Nowak (-70 kg) kam, hatte sich rentiert. Chantal sorgte mit Haltegriff wieder für die Führung. Chancenlos musste aber Anja Buchta durch einen Schulterwurf das 2:2 zulassen. 

Mit der Wut im Bauch über die Disqualifikation aus den Kampf zuvor machte Tamara Fligg mit ihrer Kontrahentin kurzen Prozess. Ein Sieg aus zwei Kämpfen würde jetzt reichen, doch es kam anders. Lea Diehl hielt bis kurz vor Schluss mit, und Sabrina Stettner, wieder beim Stand von 3:3 auf der Matte, hatten einen unglücklichen Tag erwischt. Sie landete in einem Armhebel - erneut 3:4.