Anke Pfeifer (vorne) punktet mit Harai-goshi sowohl gegen Bevergern als auch gegen Bochum. 0518 Nicole Stettner gewinnt gegen Bochum mit Haltegriff Wieder zwei Niederlagen (3:4 gegen Bochum und 2:5 gegen Bevergern) für die Frauen der JKG Siegerland, die damit am letzten Kampoftag in Aachen kaum noch eine Chance haben den Klassenerhal in der Regionalliga zu schaffen.
Wieder mal ging es knapp zu, wieder einmal standen die Siegerländerinnen bei einigen Entscheoidungen mit den Kampfrichtern auf "Kriegsfuß". Im Abstiegskampf fehlt den Judoa-Amazonen gerade in den knappen Angelegenheiten einfach auch das Quäntchen Glück.
Im ersten Aufeinandertreffen des dritten Kampftages beim PSV Bochum traf die JKG auf den Tabellenführer Stella Bevergern und begann richtig stark. Unbeeindruckt ging man durch Anke Pfeifer (+100 kg) mit Harai-goshi nach nur zehn Sekunden. Verena Serra, die erstmals für die JKG auf der Matte stand, ließ nach einem tollen Fight durch Tai-o-toshi dast 2.0 folgen.
Das hatten sich die Frauen von Stella gewiss anders vorgestellt. Dch sie verkürzten sofort, da Nicole Stettner in einen Würger geriet. Anja Buchta lieferte sich dann einen Kampf auf Biegen und Brechen und die Kampfrichter ahndeten zu ihrem Pech und dem der Mannschaft einen disqualifikationswürdigen Angriff ihrer Gegnerin nicht. 2:2 also statt des möglichen 3:1. In den restlichen drei Begegnungen brach das Team völlig ein und verlor 2:5.
Nicole Stettner gewinnt ihren Kampf gegen Bochum mit Haltegriff. Fotos: Bernd Stausberg
Anke Pfeifer und Bernd Stausberg bauten die angeschlagene Mannschaft noch mal auf und es sah nach den ersten vier Begegnungen des Aufeinandertreffens mit den Bochumer Gastgeberinnen auch viel versprechend aus - 3:1 war die JKG in Führung gegangen.
Anke Pfeifer siegte mit ihrem gefürchteten Harai-goshi, Verena Serra wurde zwar mit Haltegriff besiegt, doch gelang dies auch auch Nicole Stettner mit ihrer Gegnerin. Als dann noch Leichtgewichtlerin Anja Buchta durch einem Armhebel als Siegerin die Matte verließ, keimte wieder Hoffnung im Lager der Siegerländerinnen, da nur ein weiterer Sieg reichen würde.
Doch wieder gab es den Bruch und so gingen die restlichen Kämpfe auf das Konto des PSV, wobei Sabrina Stettner die erste dicke Chance vergab und ihre Kontrahentin aus einen Haltegriff zu schnell entkommen lies. Und auch im letzten Fight gab es wieder eine krasse Fehlentscheidung zu Ungunsten der JKG.
Somit fähren die JKG-Frauen fast schon aussichtslos in zwei Wochen Richtung Aachen, wo der TV Brand Gastgeber des letzten Kampftages ist. Der Rückstand der Siegerländerinnen beträgt drei Punkte, das ist in den zwei ausstehenden Begegnungen nur schwer aufzuholen.















