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Großer Redebedarf am Henneberg nach Hünsborn-Gastspiel

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Eigentlich ist die Saison gelaufen für den TSV Weißtal. Eine Saison, die gut begann und den TSV nach Beendigung der Hinrunde auf Platz zwei verzeichnete. Und das nach außerordentlich großem Aderlass und dem Versuch eines Neuaufbaus.

Der schien zu gelingen. Mittlerweile aber ist man auf dem Boden angekommen. 13 Zähler sprangen lediglich in den bisher 13 Rückrunden-Spielen heraus - damit ist man aus dem Rennen. Zwar ist Rang vier und damit die Relegation noch erreichbar, doch dafür müsste in den letzten beiden Runden schon einiges passieren. Nach dem Gastspiel von RW Hünsborn Sonntag auf dem Henneberg (15 Uhr) geht es am letzten Spieltag zum Tabellenführer nach Dröschede.

Trainer Patrick Habbel verhehlt nicht, dass man da noch einen Blick riskiert, doch ganz klar stellt er fest: "Wir stecken nach wie vor im Umbruch. Insofern sind wir mit Platz sechs auf einer Position, mit der vor der Saison nicht unbedingt zu rechnen war."

Hinter den Kulissen wird derweil über den bevor stehenden weiteren Aderlass am Henneberg spekuliert. Die Mannschaft ist verunsichert, weil für die kommende Spielzeit nur unzureichende Planungen stehen. So ist für den Trainer, der bereits im Februar seinen Vertrag um ein Jahr verlängerte, nicht klar, ob er auf seine gestandenen Spieler wie Bayram Basyigit, Alexander Husser, Joel Kalambay, Jannik von der Heiden oder Steven Reuter auch weiterhin zurückgreifen kann.

Bekanntlich hat man sich aus disziplinarischen Gründen bereits von Astrit Morina und Muharrem Shabanaj getrennt, die Abgänge von Salim Akdan und Selcuk Özer stehen ebenfalls schon fest. Hier liegt also noch einiges im argen, es besteht Redebedarf.

Und beim Gegner am Sonntag? RW Hünsborn ist zwei Punkte von der Abstiegsrelegation, also von Platz zwölf, und vier vom direkten Abstiegsrang entfernt. "Es gibt keine Ausreden mehr und kein Verstecken", rüttelt Trainer Andreas Wieczorek sene Kicker wach. "Das wird ein ganz wichtiges Spiel für uns."

Die Stimmung sei, so der Coach, rund um den Löffelberg trotz aller Rückschläge gut. "Wir wollen auf dem Henneberg gewinnen", gibt es für den Coach nur eine Richtung aus dem bedrohten Gefilde. Seine Stammkräfte Harzfeld, Pietschmann und Niklas sind angeschlagen.