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Gemeinschaftsschule Burbach wird DFB-Stützpunkt

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Kooperation_DFB_GMS:Bei einem solchen Besuch darf das Gruppenfoto natürlich nicht fehlen. Herbert Hrubesch (unten Mitte) ließ es sich nicht nehmen, nach dem Gespräch zur Kooperation zwischen DFB und Gemeinschaftsschule Burbach, auf dem Mannschaftsbild präsent zu sein.„Ziel ist, zum kommenden Schuljahr zu starten“, erklärt die Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Burbach, Mechthild Ermert-Heinz, nach Abschluss des Kooperationsgespräches mit Herbert Hrubesch. Der jüngere Bruder von Horst Hrubesch ist DFB-Stützpunktkoordinator und im Gebiet des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen „von Tecklenburg bis runter nach Siegen und alles was links von dieser Linie liegt, bis hin nach Gelsenkirchen“ tätig.

Gemeinsam möchten er und Mechthild Ermert-Heinz die Gemeinschaftsschule Burbach zur DFB-Stützpunktschule werden lassen. „Im Rahmen der Kooperation wird von der Schule ein zusätzliches Fördertraining Fußball angeboten. In den Klassen 5 und 6 ist dafür eine Doppelstunde vorgesehen“, schildert die Pädagogin. „Im Gegenzug wird die Gemeinschaftsschule als Partnerschule des Fußballs zertifiziert.“

 Hintergrund der Aktion ist es, die Gesundheit durch vielseitige konditionelle und koordinative Bewegungsanforderungen zu fördern, das individuelle Bewegungskönnen und die Geschicklichkeit am Ball zu verbessern, Freude und Begeisterung am Fußballspielen zu vermitteln und die ganzheitliche Persönlichkeit der Kinder mit Eigenschaften wie Kreativität, Selbstsicherheit und Mut zu stärken.

„Talentierte Kinder haben so die Möglichkeit, ihr bereits in der Grundschule begonnenes Hobby weiter zu betreiben und dabei professionelle Unterstützung zu bekommen, und das alles vor der Haustür ohne große Anfahrt“, so Hrubesch. Pro Fördergruppe können 15 Kinder mitmachen. Trainingsinhalte und Trainingsgestaltung werden in Absprache mit dem Stützpunktkoordinator Herbert Hrubesch festgelegt.

Im zweiten Schritt sollen auch Trainer an der Gemeinschaftsschule ausgebildet werden: „Wir planen zukünftig auch eine Jungtrainerausbildung an der Schule anzubieten“, erläutert Ermert-Heinz. „Bisher konnte solch ein Schein nur zentral an der Sportschule des DFB in Kaiserau erworben werden. Schüler der Oberstufe sammeln damit Erfahrungen in Gruppenführung und übernehmen soziale Verantwortung.“

Bürgermeister Christoph Ewers ist begeistert von dem Engagement der Schule: „Sport, ganz egal welcher Art, schafft auch immer einen Ausgleich. Es tut gut, wenn man sich nach vielen Schulstunden und langem Sitzen bewegen kann. Vielleicht entwickelt sich daraus einmal eine große Fußballerkarriere.“ Herbert Hrubesch und Mechthild Ermert-Heinz sind voller Tatendrang und freuen sich auf die gemeinsame Kooperation.