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Bezirkstitel für Kyra Quast und Sabrina Stettner

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Zwei Bezirksmeisterinnen, ein Vizemeister (v.l.): Kyra Quast, Manuel Gabsa und Sabrina Stettner.

In Dortmund-Brackel mussten sich die Judoka der Alterklasse U20 aus dem Bezirk Arnsberg um die Starterplätze für die Westdeutschen Meisterschaften messen, die nächstes Wochenende in Münster ausgetragen werden. Fünf Siegerländer haben die Hürde mit Bravour genommen.

Kyra Quast (JF Siegen-Lindenberg), die in der Gewichtsklasse bis 63 kg auflief, überrumpelte nach anfänglichem Abtasten ihre erste Gegnerin Ostermann (TuS Wichlinghofen) mit einem Haltegriff, aus dem es kein Entrinnen gab. Auch im Halbfinale ließ die Braungurtträgerin nichts anbrennen. Bereits nach 15 Sekunden war für Nadine Eckart (Kentai Bochum) der Drops gelutscht. Nur im Endkampf wurde es für Kyra etwas anstrengender. Gegen die Kader-Athletin Lisa Semmler mussten beide nach wertungslosen fünf Minuten ins Golden Score. Und hier glückte der Siegenerin schon nach kurzer Zeit ein gewinnbringender Schulterwurf.

Keinen Deut schlechter präsentierte sich Sabrina Stettner (JV Siegerland) in der Gewichtsklasse bis 57 kg. Die Danträgerin aus den JKG-Frauenteam punktete nach Belieben. Zunächst bezwang sie Elena Nowack (VfL Gevelsberg) nach rund einer Minute mit Haltegriff. Auch im Halbfinale wies sie die Hagenerin Lisa Naeve wiederum nach nur einer Minute in ihre Schranken. Das Finale hätte nach dem Papier eigentlich spannender verlaufen können, den Sabrinas Kontrahentin Manon Krämer (TuS Lendringsen) hatte bis hierher ebenfalls alles mit Bravour und vorzeitig gemeistert. Doch die Geisweiderin hielt ihren Rhythmus und siegte zum dritten Mal, bevor der Sekundenzeiger einmal rum war.

Auch Manuel Gabsa (JFSL/-81kg) verstand es, sich im starken Teilnehmerfeld zu behaupten. In seiner Auftaktbegegnung punktete er mit Haltegriff. In Runde zwei wurde sein Gegner Steffen Opitz (SUA Witten) wegen wiederholten verbotenen Beinfassens von der Matte gestellt. Mit dem erreichten Halbfinale stieg Manuels Motivation und so triumphierte er nach kurzer Zeit mit einem Einhandwürger. Erst im Finale wurde der doch gut aufgelegte Gabsa mit einer hohen Wertung bezwungen und tat es somit Bruder Steffen gleich, der eine Woche zuvor in der Alterklasse U17 Vizemeister geworden war.

Dritte Plätze erkämpften sich Robin Siebel (JHC Freudenberg) und Manuel Solms (JC Gernsdorf) und sind somit auch für Münster qualifiziert. Beide starteten in der Gewichtsklasse bis 66 kg. Siebel verlor seine Auftaktbegegnung, behauptete sich aber dann in der Trostrunde. Solms war erst im Halbfinale unterlegen, und sicherte sich mit einer Außensichel im Kleinen Finale Bronze.

 

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