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Sportfreunde sinnen auf Wiedergutmachung

In ihrem Oberliga-Heimspiel am Freitagabend (20 Uhr) unter Flutlicht gegen den TuS Ennepetal wollen die Sportfreunde Siegen eine Reaktion zeigen und sind auf Wiedergutmachung aus. Das 0:7 in Haltern am See soll ein „Ausrutscher“ bleiben. „Das müssen wir schnell aus den Klamotten bekommen“, sagt Trainer Dominik Dapprich nach der Aufarbeitung der deutlichen Niederlage im Training. Der Alcher nahm sich seine Spieler zur Brust. In Einzelgesprächen führte er ihnen die Fehler vor Augen und erörterte die Gründe dafür. „Es kamen einige Faktoren zusammen. Kaum einer fand an diesem Tag zur Normalform und wir haben zu viele Fehler gemacht. Dass wir zum Ende hin aufgegeben haben, ist letztlich ein Stück weit menschlich“, stellt sich Dapprich schützend vor seine Mannschaft, deren Unerfahrenheit ein weiterer Aspekt ist.

Die Verletztenmisere, die dazu führte, dass zur Zeit nur 12 bis 14 Kicker am Trainingsbetrieb teilnehemen, lieferte dabei keine Ausrede, schaffte aber auch keine optimalen Voraussetzungen „In den Übungen müssen wir uns viel erarbeiten. Die Qualität der Einheiten ist anders, als wenn wir Elf gegen Elf spielen und dadurch den Gegner simulieren können“, gab der Coach zu Bedenken. An der personellen Lage ändert sich nichts. Doch optimistisch stimmt immerhin die Tatsache, dass die Sportfreunde bis vor Wochenfrist trotzdem konkurrenzfähig waren. Zum Beispiel gegen den Liga-Primus, der U23 vom FC Schalke 04 (0:1).

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„Da waren wir auf Augenhöhe“, erinnert sich Dapprich. „Der Gegner ist nun ähnlich stark. Ennepetal hat eine erfahrene und physisch starke Mannschaft“, bemüht er den Vergleich. Mit 27 Punkten aus 13 Spielen steht der TuS als direkter Verfolger des Spitzenreiters auf Platz zwei und gilt als „Überraschungsteam“ der bisherigen Saison. Ein harter Brocken also, der fünfmal in Folge „zu Null“ spielte. Den Unterschied zum vergangenen Sonntag soll eine verbesserte Mannschaftsleistung der Siegener darstellen. „Davon hängt sehr viel ab. Wir müssen vor allem bei Standards wach sein, kompakt in der Verteidigung stehen und bei Ballbesitz wünsche ich mir, dass wir cleverer agieren und im Angriff effektiver sind“, erläutert der 29-jährige Linienchef.

Mit einer größeren Kulisse rechnet der Verein offenbar nicht. Denn der komplette Gästeblock und der Waldeingang des Leimbachstadions bleiben geschlossen. Vor zwei Wochen besuchten rund 730 Zuschauer die Partie gegen den Tabellenführer. Etwas mehr als am Regelspieltag.

Service Oberliga Westfalen

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