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Anrufe ins europäische Ausland werden günstiger

Peter Liese: Europa der Bürger nicht nur der Unternehmen. Foto: Europabüro

Das Europäische Parlament hat am Mittwoch neue Regeln für die Telekommunikation beschlossen. Wichtigster Punkt ist, dass Anrufe ins europäische Ausland in Zukunft günstiger werden.

Schon seit dem letzten Jahr dürfen Telekom-Anbieter keine Roaming-Gebühren mehr erheben. Das heißt, dass die Nutzung des Mobiltelefons im Ausland nicht teurer sein kann als in Deutschland. Ein großes Ärgernis war es aber, dass noch recht hohe Gebühren angefallen sind, wenn man von Deutschland ins europäische Ausland telefoniert. Dies wird sich jetzt ändern.

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„Das ist ein weiterer Erfolg für die Verbraucher. Nachdem wir schon die Roaming-Gebühren abgeschafft haben, werden nun Gespräche und SMS aus Deutschland in EU-Länder günstiger“, so der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Peter Liese.

Ab dem 15. Mai 2019 dürfen Anrufe EU-weit nicht mehr als 19 Cent/Min. kosten und SMS werden auf ein Maximum von 6 Cent begrenzt. Dies gilt für Mobilfunk und Festnetz.

„Es kann nicht sein, dass Unternehmen vom europäischen Binnenmarkt profitieren, überall ihre Dienste anbieten, dass aber der Verbraucher abgezockt wird, wenn er über die Grenzen hinweg telefoniert. Unser Ziel als Europäisches Parlament ist, dass es sehr bald keinen Unterschied mehr macht ob man von Siegen nach Hamburg oder von Soest in eine österreichische Stadt telefoniert“, so Liese abschließend.

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