breaking news New

„Dürfen vor der Kulisse nicht erstarren“

Kaans Daniel Waldrich legt den Ball hier an Essens Daniel Heber vorbei. Foto: Manfred Bäumer

Für den 1. FC Kaan-Marienborn (15.) geht es am Samstag zum ungleichen Duell mit dem Traditionsverein Rot-Weiss Essen (8.). Chancenlos sieht Tobias Wurm seine Mannschaft beim Auswärtsspiel nicht.

Mal wieder zu Null zu spielen – es ist ein sehnlicher Wunsch des Trainergespanns Thorsten Nehrbauer und Tobias Wurm. Bestachen die Käner in den ersten Wochen der Saison häufig mit einer stabilen Defensive, waren es doch in den letzten Wochen immer wieder auch einfache und vermeidbare Gegentreffer, die den Co-Trainer des Aufsteigers wurmten:

Werbeanzeige


„Essen ist offensiv mit technisch beschlagenen Akteuren bestückt, die auch ein gutes Tempo mitbringen. Da müssen wir als Mannschaft gegen den Ball unsere Hausaufgaben machen. Auch bei den Standards gilt natürlich erhöhte Vorsicht. Da haben wir im Hinspiel ja schon unsere Erfahrungen gemacht.“

Mit 1:4 unterlag Kaan-Marienborn am 3. Spieltag seinerzeit zwar im Leimbachstadion, zeigte aber mit vielen gut vorgetragenen Angriffen auch die Anfälligkeit der Rot-Weißen nach Ballverlust auf. Elsamed Ramaj war es, der im Hinspiel die Führung erzielte.

Zuletzt tauchte der Albaner zuletzt in der Sturmspitze auf. Ob der etatmäßige Mittelstürmer Kenan Dünnwald-Turan gegen RWE wieder in die Startelf zurückkehrt, ließ Wurm noch offen, erinnerte aber im Rückblick auf das Hinspiel: „Wir haben Essens Schwächen über 55 Minuten schon ganz gut aufdecken können. Wenn uns das über 90 Minuten gelingen sollte, können wir auch an der Hafenstraße etwas mitnehmen. Dafür müssen wir aber möglichst ohne Gegentor bleiben.“

Diesen Wunsch teilt wohl auch Essens Coach Carsten Neitzel. Nachdem sein Team in den letzten vier Ligapartien nur einmal, gegen den SV Rödinghausen, den Platz als Sieger verließ, lechzt auch der Traditionsclub wieder nach einem Erfolgserlebnis.

Die ganz große Euphorie scheint nach dem guten Saisonstart verflogen zu sein, rutschte Essen doch ins Mittelfeld der Tabelle ab. Dennoch wusste Tobias Wurm genau, was da auf seine Mannschaft zukommt: „Das ist derzeit die größte und wohl auch stimmungsvollste Kulisse, die die Regionalliga zu bieten hat. Wir müssen das aber vollkommen ausblenden uns nur auf den sportlichen Aspekt konzentrieren. Genießen könnten wir im besten Fall ja hinterher.“

Die Atmosphäre genießen müssen zwangsweise Florian Hammel, Dastit Bulliqi (beide krank), Dawid Krieger (Operation) und der Langzeitverletzte André Schilamow.

Werbeanzeige

0 Kommentare

Kommentar schreiben



Login

Welcome! Login in to your account

Remember me Lost your password?

Lost Password