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SuS mit Befreiungsschlag – Salchendorf gewinnt deutlich – Hicken mit Last-Minute Punkt

Der SV Setzen (vorne, Jannik Schulze) kam beim SuS Niederschelden (hinten, Oliver Utsch) mit 0:8 unter die Räder. Foto: Rene Traut

Der SuS Niederschelden machte es gegen den SV Setzen mehr als deutlich und die Germania aus Salchendorf  schlug den Tabellennachbarn aus Eiserfeld ebenfalls klar. Die SG Hickengrund holte einen Punkt gegen L-WL und Fortuna Freudenberg trennt sich mit einem Unentschieden vom Kiersper SC, zudem verlor der TuS Deuz sein Heimspiel gegen Drolshagen.

 

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SuS Niederschelden – SV Setzen 8:0 (5:0).

Der SuS Niederschelden hat sich im Kampf um den Abstieg eindrucksvoll zurückgemeldet und bezwang den völlig überforderten Gegner aus Setzen auch in dieser Höhe verdient mit 8:0 (5:0).

Schon zur Pause stand es 5:0 für den SuS und vor allem ein Akteur schoss sich in den Mittelpunkt – Markus Kula (9./15./16.) erzielte einen lupenreinen Hattrick und legte in Halbzeit zwei den Treffer zum zwischenzeitlichen 6:0 nach. Zudem hatten Steven Reuter (28.) und Leon Boger (45.), der aus 25 Metern sehenswert traf, die Schussstiefel an.

„Die Körpersprache meiner Jungs war vor dem Spiel schon nicht gut und das hat sich dann während der Partie fortgesetzt – wir waren einfach viel zu weit weg von unseren Gegenspielern – ich bin froh, dass jetzt Pause ist und hoffe, dass wir zur Rückrunde die Köpfe wieder frei kriegen“, merkte SV-Coach Jan Fünfsinn an.

Nach der Pause legten die überlegenen Schelder noch drei weitere Treffer nach, neben dem bereits erwähnten Treffer zum 6:0, waren Lucas Mockenhaupt (69.) und Moritz Löhl (84.) erfolgreich.

SuS-Trainer Andreas Wieczorek war die Freude über diesen Heimsieg deutlich anzumerken:

„Heute haben wir uns endlich mal belohnt und waren clever und entschlossen vor dem Tor. Es war ein hochverdienter Sieg, den wir vor allem über die Außen-Positionen erspielt haben. Jetzt gehen wir mit einem positiven Gefühl in die Winterpause und sind noch lange nicht abgestiegen. Ein Sonderlob geht heute an Markus Kula, bei dem der Knoten geplatzt ist“.

 

SV Germania Salchendorf – FC Eiserfeld 4:0 (1:0).

In Abwesenheit von Trainer Thomas Scherzer hat der SV Germania Salchendorf den FC Eiserfeld mit 4:0 besiegt. Damit bleiben die Germanen in Lauerstellung zu den Spitzenplätzen und können im neuen Jahr nochmal angreifen.

Die Eiserfelder erwischten den besseren Start und dominierten die ersten 15 Minuten dieser Partie – allerdings brachten Ruben Balthasar, zweimal Thomas Brühl und Till Jäger den Ball nicht im Gehäuse der Salchendorfer unter, ganz im Gegenteil, die Gäste kassierten einen frühen Rückstand durch Moritz Klass (6.), der einen schönen Angriff über die rechte Seite mustergültig abschloss.

„Salchendorf ist der verdiente Sieger aber vielleicht waren es ein, zwei Tore zu viel. Wir hatten 100-prozentige Chancen, die wir leider nicht nutzen konnten und daher dürfen wir uns nicht beschweren“, sagte Gäste-Trainer Andreas Maier nach der Partie.

Auch Salchendorfs spielender Co-Trainer, Jan-Philipp Gelber, sprach von einer unkonzentrierten ersten Viertelstunde:

„Wir hatten zu Beginn des Spiels bei Standards keine Zuordnung und überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Wir haben dann intern umgestellt und ab da lief es besser – das frühe Tor hat uns natürlich auch geholfen. In der Halbzeit haben wir dann die Fehler angesprochen und am Ende war der Sieg hochverdient und hätte auch noch ein, zwei Tore höher ausfallen können. Es war ein gelungener Tag, da wir den Anschluß zu den Top-Teams halten konnten“.

Ein Elfmeter von Thomas Klöckner (55.) und eine tolle Kombination über Tim Schilk, die Marcel Rigau eine Minute später vollendete, führte zur klaren 3:0-Führung der Gastgeber, die sich nun diesen Heimsieg nicht mehr nehmen ließen.

In der 68. Minute verwandelte Thomas Klöckner einen direkten Freistoß zum 4:0 und machte somit den Deckel auf diese Partie zweier Mannschaften aus der Spitzengruppe der Liga.

Das Ilias Houta noch die Latte traf und Tim Schilk und Moritz Klass ebenfalls noch gute Chancen ausließen, soll nicht unerwähnt bleiben, hatte aber für den Ausgang dieser Partie keine weitere Bedeutung mehr.

 

SG Hickengrund – SC Listernohl-WL 3:3 (0:1).

Die SG Hickengrund holte gegen einen individuell starken Gegner am Ende einen Punkt und trennte sich mit einem 3:3-Unentschieden vom SC Listernohl-WL.

Dabei waren die Gastgeber über die gesamten 90 Minuten ebenbürtig, hielten sehr gut mit und verzeichneten eine Vielzahl an Torchancen.

Diese hatte der Gast auch und somit entwickelte sich über weite Strecken dieser Partie ein offener Schlagabtausch.

Bis zur Pause fiel aber nur ein Treffer und den verzeichneten die Gäste aus L-WL. Sebastian Arens traf in der 13. Minute zur 1:0-Gästeführung.

Die Hicken kamen nach der Pause zurück und drehten nach zwei Treffern vom gut aufgelegten Philipp Rath (47./65.) die Partie und führten mit 2:1.

Die Gäste blieben aber ebenfalls gefährlich und schlugen in der Schlussphase zurück. Erst war es Nick Heimes (81.), der den 2:2-Ausgleich markierte und zwei Minuten vor dem Ende drehte Michel Aspelmeyer (88.) diese Partie gänzlich zu Gunsten der Listernohler.

Nur eine Minute später war es Tim Mirr, der von einem tollen Einsatz von Alex Patt profitierte und zum 3:3-Endstand traf.

Der Sportliche Leiter der SG wusste nicht genau ob er froh oder traurig über diesen einen Punkt sein sollte:

„Eigentlich ist es ein ärgerliches 3:3, da heute durchaus mehr drin war, andererseits können und müssen wir froh sein, überhaupt einen Punkt hier behalten zu haben. Unabhängig von der Qualität des Gegners, waren wir heute näher am Sieg dran. Der Wille und das Aufbäumen in der Mannschaft ist da, leider hat heute die Effektivität gefehlt, da wir noch einige sehr gute Chancen hatten. Wir haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir in der Lage sind die Klasse zu halten, da wir uns stabilisiert haben. Deswegen werden wir im neuen Jahr alles daran setzen, den Klassenerhalt zu schaffen“.

 

TuS Plettenberg – TSV Weißtal 0:3 (0:0).

Einen klaren und verdienten 3:0-Auswärtssieg feierten die Spieler vom TSV Weißtal beim TuS Plettenberg, die somit als Tabellenfünfter in die verdiente Winterpause gehen.

„Es war heute von Beginn an ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft und schon in Halbzeit eins hatten wir eine Vielzahl an guten Torchancen – eigentlich hatten wir heute Chancen für drei Spiele und das ist das Einzige, was ich bemängeln kann. Wir wollten mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen und genau das ist uns gelungen. Einziger Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Daniel Novakovic, der sich schon früh das Knie verdreht hat. Wir alle hoffen, dass es nichts schlimmes ist“, resümierte TSV-Coach Konstantin Volz.

Nach der Pause trafen Nico Hermann (61.), nach einer Yildiz-Flanke, Daniel Singhateh (72.) per Kopf nach einer Volz-Ecke und Lars Schardt (83.), der einen Bilderbuch-Spielzug über Singhateh und Moses gekonnt abschloss, für die Weißtaler, die somit den Auswärtsdreier sicherten.

 

TuS Deuz – SC Drolshagen 2:5 (1:2).

Der TuS Deuz hielt gegen das Spitzenteam aus Drolshagen gut mit, musste sich aber am Ende mit 2:5 (1:2) geschlagen geben.

Dabei begann die Partie mehr als kurios – schon nach acht Sekunden führte der Gast aus Drolshagen, weil Sinan Keser (1.) nach einem Deuzer-Rückpass dazwischen ging und das Leder eiskalt versenkte.

„Trotz dieses misslungenen Starts haben wir in der Folgezeit gut gespielt, allerdings war am Sechzehner des Gegners Endstation. Die Drolshagener haben sehr abgeklärt und souverän agiert und man hat ihnen nie eine Verunsicherung angesehen, obwohl wir 60 Minuten lang gut gespielt haben. In der 2. Halbzeit mussten wir dem hohen Tempo Tribut zollen und daher waren wir nachher froh, dass es vorbei war, zog TuS-Coach Alexander Müller ein ehrliches Fazit.

Christian Sting konnte in der 20. Minute den 1:1-Ausgleich erzielen aber nur zehn Minuten später erzwangen die Gäste aus dem Sauerland ein Eigentor durch Hanke Lennerts (30.).

Nach der Pause erhöhte Eike Pfeiffer (64.) auf 3:1 aus der Sicht der Gäste aber der verwandelte Foulelfmeter von Mike Brado (68.), machte die Partie nochmal spannend, denn wenig später hatte Sting den 3:3-Ausgleich auf dem Fuss.

In der Schlussphase waren es dann der agile Oliver Weuste (77.) und Yannis Dransch (85.), die das Endergebnis von 5:2 für den SC Drolshagen herstellten.

 

SV Fortuna Freudenberg – Kiersper SC 1:1 (1:1).

Die Fortuna aus Freudenberg kam im Heimspiel gegen den Kiersper SC nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, klettern aber trotzdem auf den achten Platz der Tabelle.

In einer Partie mit wenigen Höhepunkten ging der Gast aus Kierspe etwas kurios in Führung – Julian Bender spielte einen Rückpass auf Fortunen-Keeper Maximilian Schuppener, dieser wollte den Ball wieder zu seinem Mannschaftskollegen zurückspielen, der befand sich aber schon in der Vorwärtsbewegung und Giovanni Inchingoli (32.) schlug Kapital aus diesem Missverständnis und traf zur Gästeführung.

Zehn Minuten später war die Heimelf wieder im Spiel, denn nach einer schönen Einzelleistung von Robin Wiesemann, sagte Timo Molsberger (42.) in der Mitte nur noch Danke und traf zum 1:1-Ausgleich.

Das die Fortuna durch Molsberger (10.), Holzhauer (25.) und Wiesemann (30) drei gute Einschussmöglichkeiten hatte, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Die 2. Halbzeit hatte dann bis zur 85. Minute nicht mehr viel zu bieten aber die Schlussphase hatte es in sich.

Mit der 2. Chance des Spiels trafen die Gäste die Latte und in der 88. Minute wurde ein Tor der Freudenberger wegen einer angeblichen Abseitsstellung Molsbergers zurückgepfiffen – damit nicht genug, traf Yannis Andrick in der zweiten Minute der Nachspielzeit per Kopf die Querlatte.

„Ich bin mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden aber wir waren heute zu ideenlos, um diese Partie zu gewinnen. Heute wäre die Möglichkeit da gewesen, den Abstand auf die Konkurrenz zu vergrößern aber so müssen wir uns auf den Start in die Rückrunde konzentrieren, um dann von Beginn an voll da zu sein“, gab Fortunen-Coach Dirk Martin zu Protokoll.

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