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Derbyniederlage beendet beeindruckende Heimserie

Der TuS Ferndorf (Julius Lindskog Andersson) musste gegen den VfL Eintracht Hagen eine denkbar knappe 21:22-Derbyniederlage einstecken. In einem engen Spiel fiel der Siegtreffer der Hagener mit der Schlusssirene. Foto: Heiko Burbach

Der TuS Ferndorf hat das Derby gegen den VfL Eintracht Hagen mit 22:21 (12:13) verloren und somit die seit Juni 2017 anhaltende Heimserie ohne Niederlage beendet.

Vor 1.103 Zuschauern in der Kreuztaler Stählerwiese entwickelte sich schon in den ersten 30 Minuten ein sehr zerfahrenes und fehlerbehaftetes Handballspiel, was vor allem von den auf beiden Seiten gut haltenden Torleuten Lucas Puhl und Nils Dresrüsse bestimmt wurde.

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Nach neun gespielten Minuten waren hüben wie drüben erst zwei Treffer gefallen und die Leistungen der Torhüter und die schon angesprochenen Fehler waren im Laufe der 1. Halbzeit verantwortlich für die wenigen Tore.

Kurz vor der Pause führte der TuS mit 12:10, ließ sich aber dann durch Sören Kress und zwei Tempogegenstößen von Dragan Tubic die Pausenführung äußerst ärgerlich wegnehmen.

Auch nach dem Wiederbeginn waren die Hagener das agilere Team und zogen bis auf 12:16 davon. Die Ferndorfer kamen zwischenzeitlich zwar bis auf ein Tor heran aber ein Zwischenspurt der Gäste ließ ein 16:20 auf der Anzeigentafel der Stählerwiese erscheinen.

Noch zehn Minuten zu spielen und vier Tore zurück – eigentlich der passende Moment für den TuS Ferndorf die Crunch-Time zu eröffnen und einen Gang höher zu schalten – zum einen gelang dieses Unterfangen einmal mehr aber zum Sieg sollte es am heutigen Abend aber dennoch nicht reichen.

Die Gastgeber kamen vier Minuten vor Schluss durch Treffer von Müller, Zerbe, Andersson und Barwitzki zum 21:21-Ausgleich und hatten trotz weiterer haarsträubender Fehler das Momentum auf ihrer Seite, doch dieses so schon kuriose Handballspiel sollte in den letzten drei Spielminuten noch einige Wendungen parat haben.

Erst parierte der nach seiner Einwechslung stark haltende Kai Rottschäfer einen Siebenmeter von Sören Kress (56:24), wenig später konnte auch Lukas Zerbe (57:04) einen Strafwurf nicht im Hagener-Tor unterbringen und damit nicht genug erkämpfte sich Zerbe dreizehn Sekunden vor dem Schluss den Ball und nach dem letzten Time-Out hatte Julius Lindskog Andersson die Chance zur Führung, warf aber an den Außenpfosten und im direkten Gegenzug zog Sören Kress von der Mittellinie ab und den Abpraller brachte ein Hagener-Spieler zum 22:21-Sieg der Gäste im TuS-Tor unter.

Eine unnötige aber auf Grund der vielen Fehler nicht unverdiente Niederlage, was auch TuS-Trainer Michael Lerscht in der Pressekonferenz bestätigte:

„Vorab ein Dankeschön an die Fans, sie waren über die gesamten 60 Minuten immer da und so eine Choreographie habe ich hier auch noch nicht gesehen, das ist unglaublich. Wir hatten 18 technische Fehler und das ist einfach zu viel, das darf uns so nicht passieren. Die Schlussphase war dann sehr hektisch und da mache ich keinem der Jungs einen Vorwurf, denn wir haben in dieser Saison auch schon viele enge Spiele in dieser Phase gewonnen. Es ist natürlich Schade, dass gerade in einem Derby die Serie reißt aber wir haben morgen schon wieder Training und uns bleibt nicht viel Zeit, denn am 2. Weihnachtstag stehen wir schon wieder auf der Platte. Wir müssen uns nun schnell regenerieren und haben dann die Chance es gegen Großwallstadt wieder besser zu machen“.

 

TuS Ferndorf – VfL Eintracht Hagen 21:22 (12:13).

TuS: Rottschäfer, Puhl- Faulenbach (2), Basic (2), Irle, M. Michel (2), Neitsch, Wörner (4), Zerbe (4), L. Michel, Barwitzki (1), Andersson (5/1), Koloper, Müller (2), Rink.

Schiedsrichter: Krüger / Schmidt.

Zuschauer: 1.103 (ausverkauft).

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