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Land fördert „Dritte Orte“ im ländlichen Raum mit 750.000 Euro

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Förderprogramm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ aufgelegt. Foto: CDU

Gute Chance für die Kommunen des Kreises Siegen-Wittgenstein

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Förderprogramm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ aufgelegt. Dadurch sollen konkret die sogenannten „Dritten Orte“ gefördert werden – also Orte der Kultur und Bildung, der Begegnung und der Vernetzung. Davon können auch die Kommunen des Siegerlandes und aus Wittgenstein profitieren. Dazu erklären die CDU-Landtagsabgeordneten für den Kreis Siegen-Wittgenstein:

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„Die ‚Dritten Orte‘ sind vor allem in den ländlicheren Regionen eine wichtige Anlaufstelle zur Begegnung, Vernetzung und zum kulturellen Austausch untereinander. Die Stärkung des vielfältigen kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen ist ein zentrales Anliegen der NRW-Koalition. Mit dem Förderprogramm des Landes sollen diese Initiativen sichtbarer gemacht und zu regionalen Ankerpunkten ausgebaut werden. Das geht aber nicht ohne eine solide Planung, die das Land in einer ersten Förderphase mit insgesamt 750.000 Euro unterstützt. Dieses Geld ist wichtig, damit die konzeptionelle Weiterentwicklung nicht von den finanziellen Ressourcen der einzelnen Träger abhängt.

Wir freuen uns besonders, dass sich in unserer Region Initiativen aus den Kommunen unseres Kreises auf dieses Förderprogramm bewerben können.

(Bewerben können sich: Alle Gemarkungen der Kommunen Bad Berleburg, Bad Laasphe, Burbach, Erndtebrück, Freudenberg, Hilchenbach, Kreuztal, Netphen, Neunkirchen, Wilnsdorf, außerdem von Siegen die Gemarkungen Buchen, Langenholdinghausen, Meiswinkel, Oberschelden, Breitenbach, Feuersbach, Niedersetzen, Obersetzen, Bürbach, Eiserfeld, Gosenbach, Seelbach, Sohlbach, Trupbach, Volnsberg und Eisern.)

Ziel ist es, innovative und experimentelle Begegnungsstädten zu konzeptionieren und auszubauen, die zu einer echten Belebung der ganzen Region führen können. Projektträger werden hierfür seitens des Landes beraten, wodurch Synergien entstehen und das kulturelle Potenzial noch besser genutzt werden kann. Wir hoffen sehr, dass sich Initiativen von diesem besonderen Förderprogramm angesprochen fühlen.“

 

Hintergrund:

Die NRW-Koalition hat sich schon im Koalitionsvertrag die Unterstützung der „Dritten Orte“ in ländlichen Regionen zur Aufgabe gemacht. Im April 2018 brachten die regierungstragenden Fraktionen hierzu einen Antrag ins Plenum im Landtag ein.

Alle Informationen zur Beantragung der Förderung finden sich auf der Seite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: www.dritteorte.nrw

Das neue Förderprogramm läuft bis 2023 und fördert kulturelle Einrichtungen in kommunaler oder freier Trägerschaft. Die Bewerbungsphase endet am 30. April 2019. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen. Voraussetzung ist die Kooperation mit weiteren Einrichtungen, Vereinen oder Initiativen, um gemeinsam die Entwicklung beziehungsweise Weiterentwicklung eines Dritten Ortes für die Region voranzubringen.

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