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Wilnsdorfer Rathaus wieder unverhüllt

Das Wilnsdorfer Rathaus zeigt sich wieder unverhüllt, in den vergangenen fünf Monaten wurden die Fenster des Westflügels ausgetauscht. Foto: Gemeinde Wilnsdorf

Fenster im Bürotrakt ausgetauscht

Das Wilnsdorfer Rathaus zeigt sich wieder unverhüllt: Vor wenigen Tagen konnte das Gerüst abgebaut werden, das den Westflügel des Gebäudes im vergangenen halben Jahr umschloss. Hinter dem Schutznetz verborgen wurden die über vierzig Jahre alten Fenster im Bürotrakt ersetzt, während der Verwaltungsbetrieb weiterlief.

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Der Austausch der mehr als achtzig Fenster auf drei Etagen begann im August 2018. Die Fenster stammten wie das Gebäude aus den 70 Jahren, ihr baulicher Zustand ließ mittlerweile ebenso zu wünschen übrig wie ihre Energiewerte. „Weil wir uns durch den Austausch eine deutlich bessere Energiebilanz versprechen, konnten wir die Maßnahme durch ein Klimaschutzprogramm des Bundes fördern lassen“, berichtet Fachbereichsleiter und Kämmerer Daniel Denkert.

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Von außen wird die Veränderung kaum sichtbar sein, abgesehen vom Sonnenschutz: Statt in knalligem Orange glänzen die neuen Lamellen in dezentem Silber. In den Büroräumen hingegen wird der Fensteraustausch spürbare Resultate zeigen. „Die neuen Kunststofffenster sind mit Dreifachverglasung und sogenannter warmer Kante versehen und sorgen für hohen Wärmeschutz“, erklärt Denkert. Rund 443.000 Euro wurden für den Austausch samt Fensterbänken und Sonnenschutz veranschlagt, maximal 200.000 Euro werden aus einem Bundestopf hinzufließen.

Im Zuge der umfangreichen Bauarbeiten ließ die Gemeinde Wilnsdorf auch die Elektro- und IT-Verkabelung in den Büros erneuern. Auch hier sind die Hauptarbeiten abgeschlossen, die Systeme müssen nur noch umgestellt werden. Um den laufenden Betrieb der Gemeindeverwaltung aufrechtzuerhalten, wurden die Fenster flurweise ausgetauscht. Mitarbeiter aus den betroffenen Büros bezogen übergangsweise Quartier unterm Rathausdach. „Das erforderte zwar einiges an Logistik und Geduld, aber die Kolleginnen, Kollegen und auch die Besucher des Rathauses zeigten Verständnis für die Unannehmlichkeiten“, zieht Bürgermeisterin Christa Schuppler positive Bilanz. „Dank der Zuverlässigkeit aller beteiligten Unternehmen konnten wir unseren ambitionierten Zeitplan einhalten“, lobt sie.

Im nächsten Schritt sollen auch die Büros des Ostflügels neue Fenster bekommen, die Kosten sind im Gesamtbudget enthalten. Der Austausch wird voraussichtlich im Sommer beginnen.

 

 

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