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Heimleiter in Doppelfunktion: Abschied von Willi Quast

Lobende Worte gab es für Willi Quast (2. von rechts), der nach 18 Jahren Dienst in der Diakonischen Altenhilfe Siegerland in den Ruhestand verabschiedet wurde. Ihm dankten die Geschäftsführer (von links) Pfarrer Jörn Contag, Bernd Spornhauer sowie Verwaltungsratsvorsitzender Karl Fleschenberg. Foto: Diakonie

Ruhestand nach 18 Jahren Dienstzeit in der Diakonischen Altenhilfe Siegerland

Als Leiter zweier Einrichtungen hat Willi Quast dazu beigetragen, dass pflegebedürftige Menschen und Senioren sich wohlfühlen und Angestellte gerne arbeiten. Nach 18 Jahren Dienstzeit in der Diakonischen Altenhilfe Siegerland wurde der 63-Jährige nun in den Ruhestand verabschiedet. Mit Worten des Lobes, Danksagungen und Musik würdigten Geschäftsführer, Mitarbeiter und Bewohner seine Funktion in doppelter Leitung. Diese übte er im Haus Höhwäldchen in Wilnsdorf sowie im Haus Obere Hengsbach in Siegen aus. Willi Quast freute sich darüber, dass mit Martina Schlemper für das Siegener Senioren- und Pflegeheim und Karl-Heinz Trapp für die Wilnsdorfer Einrichtung kompetente Nachfolger gefunden wurden. Beide bringen mehr als 30 Jahre Berufserfahrung in der stationären Altenhilfe mit und waren zuletzt als Pflegedienstleiter tätig – Schlemper im Siegener Sophienheim und Trapp im Haus Höhwäldchen.

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In Grußworten erhielt Quast nicht nur Lob für seine Führungsqualitäten, sondern auch Anerkennung für seine stets menschenfreundliche, ruhige und liebevolle Art. Pfarrer Jörn Contag, theologischer Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, rückte zudem das Engagement sowie die künstlerische Ader Quasts in den Fokus: „Herr Quast malt leidenschaftlich gerne. Seine Bilder schmücken die Wände in den Häusern, die er leitete. Ich freue mich, dass die Werke dort bleiben und somit auch Tag für Tag ein Teil von Ihnen, Herr Quast, in den Einrichtungen bleibt.“ Bernd Spornhauer, Geschäftsführer der Diakonischen Altenhilfe Siegerland, drückte seine Freude darüber aus, wie viel Herzblut Quast in die Entwicklung der Häuser steckte und wie gut die Zusammenarbeit von Beginn an funktionierte.

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Bevor Willi Quast im Jahr 2002 die Leitung im Haus Höhwäldchen übernahm, war er dort ein Jahr als Pflegedienstleiter tätig. 2005 trug er maßgeblich dazu bei, ein Qualitätsmanagement aufzubauen. Auf Grundlage der damaligen Anforderungen erstellte er Konzepte, die in der gesamten Diakonischen Altenhilfe Siegerland übernommen wurden. Ab 2007 leitete er zusätzlich das Haus Obere Hengsbach in Siegen und war verantwortlich für das Wohl von insgesamt 170 Bewohnern. „Die Leitung zweier Häuser war zunächst eine Übergangslösung. Ich bin froh, dass Herr Quast sich dazu bereit erklärte, die Doppelfunktion auf Dauer auszuüben“, sagte Spornhauer. Auch die Wilnsdorfer Bürgermeisterin Christa Schuppler kam zur Abschiedsfeier und stellte Einsätze Quasts in den Mittelpunkt, die über seine beruflichen Tätigkeiten hinaus gingen: „Engagiert machte er sich für die Gemeinde stark.“ So war er im Arbeitskreis „Leben und Wohnen im Alter“ aktiv und daran beteiligt, Museumsführungen für an Demenz erkrankte Menschen in Wilnsdorf, Siegen und Freudenberg ins Leben zu rufen. Aufgrund seiner Leidenschaft zur Kunst, luden die Mitarbeiter, als Abschiedsgeschenk, die Sandmalerin Conny Klement ein. Mit Sand und wenigen Handbewegungen erstellte sie auf einer beleuchteten Glasplatte kleine Gemälde, die mittels Kamera und Beamer auf eine Wand projiziert wurden. Die Kinder der Ev. Kita „Kinder(t)räume” in Siegen begeisterten mit einem Sternenfänger-Tanz und luden zum Mitmachen ein.

Willi Quast selbst blickte zufrieden auf seine Zeit in der Altenhilfe zurück: „Ich freue mich, dass ich während meiner Arbeit stets engagierte Menschen an meiner Seite hatte. Danke für viele schöne Erinnerungen.“ Neben der Geschäftsführung und den Mitarbeitern dankte er außerdem Kooperationspartnern, Ehrenamtlichen und seiner Familie, die ihm stets den Rücken stärkte. Seinen Nachfolgern gab Quast mit auf den Weg, die Bewohner und Angestellten in einen besonderen Fokus zu setzen und sie wertzuschätzen. Nach einer arbeitsreichen Zeit freut sich der Ruheständler nun auf ein intensiveres Privatleben mit mehr Zeit für seine Familie. Die Pflegedienstleitung im Haus Höhwäldchen übernimmt zunächst Karl-Heinz Trapp, im Haus Obere Hengsbach hat weiterhin Rita Hensel diesen Posten inne.

Musikalisch untermalt wurde die Abschieds- und Einführungsfeier mit Gesang von Kim Alicia Jung, Nadine Rocha Enciso und mit Keyboardklängen von Stefan Hild.

 

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