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Wasser marsch – In Obersdorf ging neuer Trinkwasserhochbehälter ans Netz

Die Mitglieder der Wilnsdorfer Fachausschüsse konnten den neuen Hochbehälter schon besichtigen. Foto: Gemeinde Wilnsdorf

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit fand in Obersdorf ein großes Infrastrukturbauprojekt seinen Abschluss: Am nördlichen Rand des gut 2.000 Einwohner starken Ortsteils der Gemeinde Wilnsdorf wurde ein neuer Trinkwasserhochbehälter in Betrieb genommen, der jetzt rund zwei Drittel des Ortes und auch die Eremitage versorgt.

Bürgermeisterin Christa Schuppler freut sich mit ihrem Team des Fachbereichs Bauen und Umwelt über den erfolgreichen Abschluss der umfangreichen Maßnahme: „Insgesamt haben die Gemeinde und Gemeindewerke Wilnsdorf rund 1,9 Mio. Euro in die Obersdorfer Infrastruktur investiert“. Schuppler bedankt sich zudem ausdrücklich für das Verständnis der Anlieger, die von den Bauarbeiten beeinträchtigt wurden.

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Zwei Jahre Bauzeit hatte der neue Wasserspeicher beansprucht. Der Neubau ersetzt einen fünfzig Jahre alten Wasserspeicher, dessen Volumen nicht mehr ausreichte, weil mit der positiven Entwicklung Obersdorfs in den vergangenen Jahren ein gestiegener Wasserverbrauch einhergegangen war. Dem trägt der neue Hochbehälter Rechnung, wie Martin Klöckner, Fachbereichsleiter Bauen der Gemeinde Wilnsdorf und gleichzeitig technischer Betriebsleiter der Gemeindewerke, erläutert: „Der neue Hochbehälter verfügt über 500 m³ Fassungsvolumen, aufgeteilt in zwei gleichgroße Kammern. Damit erhöhen wir das Speichervolumen um 330 m³, der alte Speicher fasste lediglich 170m³“. Im Zuge des Neubaus wurde auch die bis dahin bestehende Druckerhöhungsanlage ersetzt, sie ist nun direkt in die Schieberkammer des neuen Hochbehälters integriert. Die Anlage sorgt dafür, dass auch höher gelegene Häuser mit dem nötigen Wasserdruck versorgt werden können.

Der Trinkwasserhochbehälter wird vom Wasserverband Siegen-Wittgenstein gespeist. Eine Leitung bringt das Wasser vom Niederdielfer Pumpwerk Grimberg über die Eremitage bis in den Höhenweg. In dessen Trasse verlegten die Gemeindewerke drei neue Wasserleitungen, um den Hochbehälter samt Druckerhöhungsanlage an das Versorgungsnetz anzuschließen. Für die Abwässer der Anlage wurde ein neuer Entwässerungskanal verlegt. Im Zuge der Baumaßnahme ließ die Gemeinde Wilnsdorf die Anliegerstraße, die bis dahin den Charakter eines Wirtschaftswegs hatte, auf einer Länge von rund 185m einspurig ausbauen. In einem bereits früher ausgebauten Abschnitt des Höhenwegs erneuerten die Gemeindewerke 600m Wasserleitung, teilweise in geschlossener Bauweise, die das Ausheben großer Baugruben unnötig macht. Zum Abschluss wurde eine neue Straßendecke auf 400m Länge aufgebracht.

 

 

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