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Kaan nach holpriger Vorbereitung in Verl gefordert

Der 1.FC Kaan-Marienborn (re. Elsamed Ramaj) startet am morgigen Samstag in die Restrunde der Regionalliga West und tritt beim SC Verl an. Foto: Verein

Nach einer eher unbefriedigenden Vorbereitung reist der 1. FC Kaan-Marienborn am Samstag (14 Uhr) zum Tabellenelften SC Verl.

Rund wie das Leder, dass die Käner am Samstag beim Sportclub Verl in das Eckige befördern wollen, verlief die Wintervorbereitung des Regionalliga-Aufsteigers beileibe nicht.

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Das alte Leid des frostigen Winters schlug auch in diesem Jahr wieder voll zu. Der Kunstrasen in Kaan nach wie vor aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht verlegt, der in die Jahre gekommene Kunstrasen in Weidenau diente nur kurz als Ausweichmöglichkeit, wurde dann auch gesperrt.

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Mehr als eine Randnotiz: Die Platzarbeiten im Breitenbachtal haben am heutigen Donnerstag wieder Fahrt aufgenommen.

Alternativen waren in den letzten Wochen natürlich dennoch rah gesät – den Ball sahen die Käner in der Vorbereitung eher selten, viel Laufarbeit und Kraftübungen standen auf dem Plan. Erst in den letzten beiden Wochen bekamen die Siegerländer mal für ein paar Tage grünen Boden unter den Füßen zu spüren.

„Die Vorbereitung im Siegerland dauert ja immer gefühlt 8-10 Wochen. Die ersten Wochen waren für uns echt holprig, die letzten beiden Wochen inklusive des kurzen Trainingslagers dafür sehr gut. Die Mannschaft hat sich dort schon gesteigert, wie auch der letzte Test gegen Eintracht Stadtallendorf gezeigt hat. Jetzt geht es für uns am Samstag maßgeblich darum, nochmal eine Schippe draufzulegen, defensiv kompakt zu stehen und vorne unsere schnelle Offensive in Gang zu bringen.“

Das Trainingslager in Stadtallenbach brachte die Nehrbauer-Elf etwas näher an die Wettkampfform heran, der Test gegen den dort heimischen Vertreter der Regionalliga Südwest dürfte die Gelegenheit geboten haben, um wichtige Erkenntnisse zu sammeln.

Beim ganz gestandenen Regionalligisten in Verl erwartet Kaan dennoch eine echte Herausforderung. Wäre da nicht die 1:6-Klatsche des Sportclubs gegen die Kickers Offenbach gewesen, wäre die Vorbereitung der Gastgeber fast schon zu gut gelaufen.

„Die Ergebnisse sprechen da natürlich eine recht eindeutige Sprache, aber davon darf man sich nicht blenden lassen. Wir haben das Testspiel gegen die Kickers selbst gesehen. Da war Verls Leistung in der ersten Halbzeit auch gut. Letztlich müssen sich beide Teams am Samstag auf dem Platz wieder neu beweisen, aber Verl ist für mich eine sehr gute Mannschaft in unserer Liga. Das haben wir schon im Hinspiel gesehen.“

Dass im Kreis Gütersloh gespielt werden kann, wagt wohl kaum jemand zu bezweifeln. Milde Nächte und Temperaturen um die 12-13 Grad am Wochenende versprechen bei Sonnenschein fast schon die ersten Frühlingsgefühle.

Durch den sicheren Ausfall von Jannik Schneider (Kapsel) wird Winterneuzugang Tom Zündorf vom TSV Steinbach wohl neben Kaans Kapitän Toni Gänge in der Innenverteidigung auflaufen. Auch Offensivmann Zlatko Muhovic, der in letzter Minute vom SC Wiedenbrück kam, darf sich nach guten ersten Eindrücken berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz von Anfang an machen.

Etwas vorsichtiger äußerte sich Wurm hingegen in Bezug auf Tiziano Lo Iacono und Dawid Krieger: Beide Spieler haben noch Nachholbedarf. Da müssen wir gucken, ob es für den Kader am Samstag reicht.“

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