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SFS: optimistisch ins Auftaktspiel

Die Sportfreunde Siegen (li. Fuad Dodic) peilen gegen den 1.FC Gievenbeck den ersten Pflichtspielsieg des Jahres an. Foto: Rene Traut

Wenn die Sportfreunde Siegen am kommenden Sonntag (15 Uhr) mit ihrem Heimspiel gegen den 1. FC Gievenbeck in die Rückrunde der Fußball-Oberliga Westfalen starten, sind milde Temperaturen vorher gesagt.

Frühlingshafte Wetterbedingungen also, die der Mannschaft von Trainer Dominik Dapprich noch bestens in Erinnerung sein dürften. Sieben Tage lang absolvierten sie kürzlich ein intensives Trainingslager im türkischen Belek, wo der Grundstein für die Restrunde gelegt wurde. „Das war kein Urlaub. Wir haben gut trainiert und hart gearbeitet. Sicherlich ein Vorteil im Vergleich zu anderen Mannschaften und ein tolles Erlebnis, das den Teamgeist stärkte“, blickt der Siegener Übungsleiter auf eine optimale Wintervorbereitung zurück, denn auch in den zwei Wochen zuvor konnten die Sportfreunde in der Heimat ordentliche Einheiten absolvieren. „Das heißt nicht, dass wir jetzt jeden Gegner kaputt spielen werden. Aber wir haben das Potenzial, welches wir nun abrufen müssen“, setzt der 29-Jährige weiterhin auf eine offensive, dominante Spielweise.

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Dominik Dapprich, der in dieser Woche seinen Vertrag bei den Krönchenstädtern um eine weitere Spielzeit verlängerte, bleibt damit seinem Grundprinzip treu und versprüht Optimismus, was die ersten Pflichtaufgabe im Jahr 2019 angeht: „Gievenbeck hat ein gutes Teams, mit einer etwas unorthodoxen Spielanlage. Doch wir sind bereit und heiß auf das Spiel“, sagt er. Gerade in Sachen Fitness seien die Siegener Spieler nach dem Trainingslager bestens aufgestellt. Gute Eindrücke hinterließen auch die Winter-Neuzugänge.

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Mit Patrik Flender (vom TV Herkenrath) und Jan-Luca Rumpf (Hannover 96 II) wurden zwei erfahrene Innenverteidiger verpflichtet, die auch gleich ihre Feuertaufe erleben werden. Sie stehen gegen Gievenbeck direkt in der Startelf, da sowohl Lennart Dreisbach als auch Tobias Filipzik krankheitsbedingt passen müssen. Neben den Langzeitverletzten fehlen auch Jan Germann und Marcel Becker, die beide mit einem Bänderriss ausfallen. Noel Below und Marco Beier waren für die Rückserie ohnehin keine Optionen, so dass die Sportfreunde auf dem Transfermarkt aktiv werden mussten. „Wir mussten reagieren und es ist auch gut, dass wir dies getan haben, denn sonst hätten wir jetzt schon wieder einige Puzzleteile mehr zusammenzufügen“, freut sich Dapprich, dass sich die Neulinge in seiner Mannschaft gut eingefügt haben und gleich eine Verstärkung darstellen können.

In der Offensive hat der Chefcoach derweil die Qual der Wahl. Mit Angreifer Lukas Hombach bietet sich sogar noch eine weitere Alternative, nachdem bekanntlich auch Jacob Pistor zu den Rekonvaleszenten gehört. Mit einem Heimsieg gegen den 1. FC Gievenbeck, bei dem es im Hinspiel durch den späten 1:1-Ausgleich von Jannik Krämer eine Punkteteilung gab, wollen die Siegener nun also ihrem erklärten Saisonziel, dem Klassenerhalt, ein Stück näher kommen. „Wir haben bislang nur fünf Spiele verloren und sind nicht leicht zu schlagen“, meint Dominik Dapprich. Nach seiner Vertragsverlängerung denkt der Alcher bereits an die nahe Zukunft: „Wir sind im ständigen Austausch, streben eine langfristige Entwicklung an und wollen uns Schritt für Schritt steigern. Wir werden nächstes Jahr unsere Ziele nach oben korrigieren, sprich einen einstelligen Tabellenplatz anstreben“, sagt er selbstbewusst.

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