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TuS feiert Handballfest – 3.754 Zuschauer in der Schwalbe Arena sehen Sieg gegen Hamburg

Marijan Basic (2.v.re.) legte mit seinen vier Treffern zwischen der 6. und 10. Spielminute den Grundstein zum 26:22-Sieg seines TuS Ferndorf. Foto: Heiko Burbach

Der TuS Ferndorf hat wieder einmal ein tolles Event auf die Beine gestellt. 3.754 Zuschauer sahen das Spiel der 2. Handballbundesliga in der Gummersbacher Schwalbe Arena zwischen dem TuS Ferndorf und dem HSV Hamburg, das die Ferndorfer mit 26:22 (14:7) gewannen – dabei kam über die gesamte Spielzeit nie ein Zweifel darüber auf, wer dieses Spiel gewinnen würde.

In der fast vollbesetzten Schwalbe Arena in Gummersbach schaltete der TuS Ferndorf gegen den HSV Hamburg nach fünf torlosen Minuten gleich drei Gänge höher und führte gut vier Minuten später mit 5:1.

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Zum einen war es der blendend aufgelegte Lucas Puhl, der die Hamburger schon früh zur Verzweiflung trieb und zum anderen waren die Gäste aus Hamburg in der Offensive überraschend schwach. HSV-Coach Torsten Jansen nahm schon in der 10. Minute die erste Auszeit aber auch das half seinem Team wenig.

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In der 20. Minute erzielte Linksaußen Magnus Neitsch seinen dritten Treffer und brachte sein Team mit 10:3 in Führung und der HSV wurde förmlich vom Ferndorf-Bus überfahren.

Die Abschlussquote der Ferndorfer wurde nun etwas schlechter und die Gäste kamen auf 11:7 heran aber in den letzten vier Minuten waren es erneut Neitsch, Jonas Faulenbach und Thomas Rink, die einen 14:7-Halbzeitstand herauswarfen.

Negativer Höhepunkt war die Rote Karte für Branimir Koloper wegen Stoßens eines Gegenspielers eine Sekunde vor der Halbzeitsirene – für viele eine zu hohe Strafe für dieses Vergehen.

Auch mit einem veränderten Mittelblock – Lindskog Andersson und Michel teilten sich die Aufgaben von Branimir Koloper – ließen die Ferndorfer nicht locker und dominierten diese Partie bis zur 50. Minute nach Belieben und zudem hielt Lucas Puhl weiterhin sensationell und parierte zudem noch drei Siebenmeter der schwachen Hamburger.

Wichtig auch der Einsatz von Jan Wicklein, der in der 48. Minute zum 20:13 traf und nun das Ferndorfer-Spiel noch variantenreicher macht.

Im Gefühl des sicheren Sieges kamen die Gäste in den letzten zehn Minuten zu einigen einfachen Treffern und am Ende wurde aus einem Sieben Tore Vorsprung ein Endstand von 26:22, der mehr als hochverdient war.

Stimmen zum Spiel:

Michael Lerscht (Trainer TuS Ferndorf):

Vorab möchte ich mich bei den Verantwortlichen des Vereins bedanken, dass sie so ein Event auf die Beine gestellt haben, es war ein geiles Erlebnis. Natürlich war Lucas Puhl der Garant des Sieges aber wir waren auch nach der Roten Karte sehr strukturiert und sind souverän aufgetreten. Über die letzten zehn Minuten spreche ich jetzt nicht – wir freuen uns über das gute Spiel und das tolle Erlebnis hier in Gummersbach.

Der Kader wird wieder breiter und Jan Wicklein tut uns gut. Julian Schneider wird in den nächsten Wochen wieder zurückkommen und für Lukas Schneider ist die Saison beendet aber das sind momentan unsere einzigen Ausfälle. Auch wenn das heute eine tolle Sache war, freuen wir uns wieder auf das nächste Heimspiel in der Stählerwiese.

Thomas Rink (TuS Ferndorf):

Gegen die Rhein Neckar Löwen waren schon über 3.000 Leute hier aber jetzt in einem normalen Ligaspiel vor über 3.700 Zuschauern zu spielen ist schon sensationell. Ich hatte es mir schwieriger vorgestellt, denn das Hinspiel war sehr eng. Wir sind aber gut reingekommen, Lucas Puhl hat gefühlt jeden Ball gehalten und wir sind in einen guten Lauf gekommen, das hat uns dann eigentlich über die gesamten 60 Minuten getragen. Die Rote Karte für Branimir war meiner Meinung nach etwas zu hart aber das kommt ein Stück weit von der WM, da wurde so etwas auch gepfiffen.

 

TuS Ferndorf – HSV Hamburg 26:22 (14:7).

TuS: Rottschäfer, Puhl- Faulenbach (6), Basic (5), M. Michel (3), Neitsch (4), Wicklein (1), Wörner, Zerbe (1), Barwitzki, Lindskog Andersson (4), Koloper, Müller (1), Rink (1).

Schiedsrichter: Immel / Klein.

Zuschauer: 3.754.

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