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Verfolgerduell im Ausweichstadion

Der TSV Steinbach (li. Sasa Strujic) reist zum 1. FC Saarbrücken und wird dort versuchen die Auftaktniederlage gegen Freiburg wieder wettzumachen. Foto: Björn Franz Photography

Das Verfolgerduell der Fußball-Regionalliga Südwest, zwischen dem 1.FC Saarbrücken und dem TSV Steinbach Haiger, findet am Samstag, den 2. März, um 14 Uhr in Völklingen statt. Das Hermann-Neuberger-Stadion, benannt nach dem siebten Präsidenten des DFB, ist immer noch die Heimat des FCS, denn der Ludwigspark befindet sich weiterhin im Um- bzw. Neubau. Schiedsrichter der Begegnung ist Michael Kimmeyer aus Karlsruhe.

 Der Start in das Pflichtspieljahr hätte bei den Kontrahenten nicht unterschiedlicher verlaufen können. Während die Hausherren auswärts beim TSV Eintracht Stadtallendorf, nach ausgeglichener erster Stunde, am Ende noch souverän mit 3:0 gewannen, verlor der TSV Steinbach Haiger sein zweites Heimspiel in Folge. Nach dem 1:2 gegen die SC Freiburg U23 liegt die Mannschaft aus dem SIBRE-SPORTZENTRUM HAARWASEN in Haiger nun drei Zähler hinter der Lottner-Elf.

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Am Samstag muss TSV-Trainer Matthias Mink weiterhin auf David Haider Kamm Al-Azzawe (Sprunggelenksverletzung) und Maurice Müller (Muskelfaserriss im Oberschenkel) verzichten. Dafür ist mit Dino Bisanovic eine weitere Option für den Kader in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Bei einem Testspiel am Mittwoch, welches der TSV Steinbach Haiger mit 3:2 bei Viktoria Köln gewinnen konnte, stand der Ballverteiler im zentralen Mittelfeld wieder auf dem Platz. „Die Mannschaft hat bislang sehr konzentriert gearbeitet. Wir waren in dem Spiel gegen Viktoria wieder nicht fehlerfrei, aber in der Offensive klar formverbessert und erfolgreich“, sieht TSV-Trainer Matthias Mink einen Fortschritt seiner Elf im Vergleich zum Auftritt Vorwoche.

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Vor allem die Bilanz der bisherigen Partien spricht für den 1.FC Saarbrücken. Sieben Mal gab es das Duell mit dem TSV Steinbach Haiger bereits und sechs dieser Partien gewann der FCS. Darunter auch ein 7:1-Erfolg in Haiger am letzten Spieltag der Vorsaison. Dies war die höchste Niederlage in der Regionalliga-Geschichte des TSV. Das einzige Remis stammt allerdings aus der Vorrunde dieser Saison. Gillian Jurcher hatte den FCS im ersten Abschnitt in Führung gebracht, doch Sasa Strujic glich die Begegnung in der 63. Minute aus und sicherte somit den bisher einzigen Zähler des TSV gegen den ehemaligen Bundesligisten.

Auch wenn die Bilanz gegen seine Mannschaft spricht, will Matthias Mink die Partie im Saarland erfolgreich gestalten: „Wir sind uns der Qualität und Stärke Saarbrückens bewusst und wissen, dass es ein sehr schweres Auswärtsspiel wird. Wir haben aber unter anderem in Homburg schon gezeigt wie gut und vor allem wie erfolgreich wir spielen können, deswegen wollen wir natürlich in Saarbrücken gewinnen.“

Am Ende der Spielzeit 2017/18 reichte es für Dirk Lottner und seine Mannschaft nicht zum Aufstieg in die 3. Liga. Denkbar knapp entschied der TSV 1860 München die beiden Play-offs für sich. Somit unternimmt der Verein von Mäzen und Präsident Hartmut Ostermann in dieser Saison einen neuen Anlauf. Dabei mussten die Saarländer gerade im Sturm wichtige Abgänge verkraften. Beide Top-Scorer zog es in die 2. Bundesliga. Nach einer holprigen Anfangsphase, konnten die Saarbrücker jedoch 26 der letzten 30 möglichen Punkte einfahren. Herausragender Akteur in diesem Zeitraum war Sebastian Jacob, der sieben Mal in den letzten vier Partien traf und so auch zuletzt in Stadtallendorf maßgeblich zum gelungen Start ins Kalenderjahr 2019 beigetragen hat.

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