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Raumbedarf der Kreisverwaltung sorgfältig prüfen

Die CDU-Fraktion wird den Beschluss mittragen, in einer Projektgruppe den Raumbedarf für die Kreisverwaltung zu bewerten. Foto: CDU

„Die CDU-Fraktion wird den Beschluss mittragen, in einer Projektgruppe den Raumbedarf für die Kreisverwaltung zu bewerten,“ kündigt deren Vorsitzender Bernd Brandemann an. „Ja, denn es lohnt sich schon, sehr genau zu untersuchen, wie viele Flächen tatsächlich benötigt werden.“
In der Vorlage der Verwaltung für die Sitzung des Bauausschusses am Donnerstag wird ein Bedarf von 108 Arbeitsplätzen in 76 Büros für das Jugendamt genannt. Wären dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie zunächst beschlossen, in das dem Kreishaus gegenüber liegenden Mietobjekt eingezogen, hätte das für freie Büros an anderer Stelle gesorgt.  „Alleine 38 Büros im Kreishaus und Lyz wären dann nicht mehr belegt worden,“ rechnet Bernd Brandemann mit Blick auf weitere angekündigte Raumanforderungen vor.

Dass in der Tat Sparsamkeit bei den Raumressourcen geübt werden sollte, ist die Auffassung des stellv. CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Helmkampf. Er erinnert an die Hinweise im Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt des Landes Nordrhein-Westfalen (gpaNRW). Die hatte im Juli 2017 nach ihrer überörtlichen Prüfung festgehalten: „Eine Analyse des Gebäudeportfolios zeigt, dass der Kreis Siegen-Wittgenstein im interkommunalen Vergleich insgesamt die höchsten Flächenressourcen einsetzt. (…) Auch der zukünftige Bedarf und die Auslastung der bisherigen Flächen für die Verwaltung des Kreises sollte kritisch hinterfragt werden. Bei dieser Nutzungsart weist der Kreis Siegen-Wittgenstein einen der höchsten Werte im Vergleich auf.“ (Seiten 4/5 Vorbericht Kreis Siegen-Wittgenstein, gpaNRW 2016, 10876)

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Natürlich gelte es, den aktuellen Raumbedarf zu decken und für eine vernünftige Arbeitsplatzsituation zu sorgen,“ findet Martin Achatzi. Aber er fände es auch interessant, durchaus in die Erwägung mit einzubeziehen, wie viele Beschäftigte aus Wittgenstein beispielsweise ein ortsnahes Büro in den Außenstellen Bad Berleburg nutzen könnten. „Digitale Arbeitsmittel sollten das ermöglichen und manche Fahrt nach Siegen könnte gespart werden.“ Es sei auf eine kreative Raum-Diskussion gespannt.

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