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Derby-Time in der Bezirksliga

Der SuS Niederschelden (li. Patrick Sonntag) empfängt die SG Hickengrund und die Fortuna aus Freudenberg (re. Jonas Andrick) trifft auf Germania Salchendorf. Foto: Rene Traut

Gleich drei Siegerländer-Derbys hat der 20. Spieltag der Bezirksliga 5 zu bieten und in zwei dieser Partien geht es um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Zudem empfängt der FC Eiserfeld den VfR Rüblinghausen und der TSV Weißtal hat den FC Altenhof zu Gast.

 

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SuS Niederschelden – SG Hickengrund

Die SG Hickengrund (16/15) ist beim Gastspiel am Niederscheldener Rosengarten fast schon zum Siegen verdammt, will man den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen der Liga nicht schon frühzeitig verlieren – allerdings schwimmt der SuS Niederschelden (8./23) momentan auf einer Erfolgswelle und wird den Hicken nicht kampflos das Feld überlassen. Nach drei Siegen in Folge hat sich das Team von Andreas Wieczorek etwas befreien können und dürfte eine Menge Selbstvertrauen mit in diese Partie nehmen.

„Unser Ziel ist es zu gewinnen, allerdings wird es eins der schwersten Spiele im neuen Jahr. Der Gegner steht mit dem Rücken zur Wand aber wir wollen gar nicht nach dem Gegner schauen, sondern unser eigenes Spiel durchbringen. Wir sind auf alles vorbereitet und wollen uns nicht überraschen lassen – dann werden wir auch am Ende des Spiels die drei Punkte am Rosengarten behalten“, sagt SuS-Coach Andreas Wieczorek am expressi-Telefon.

Wir brauchen nicht mehr um den heißen Brei herumreden, uns hilft nur ein Sieg. Ich hoffe die Jungs haben begriffen, dass sie endlich nochmal die Tugenden auf den Platz bringen müssen, die die SG Hickengrund immer ausgezeichnet haben. Personell sieht es im Vergleich zum Ottfingen-Spiel deutlich besser aus, Stand jetzt werden nur Marvin Diehl und Jan David Zilz nicht zur Verfügung stehen. Niederschelden ist auf einigen Positionen gut besetzt und hat mit Dennis Noll wieder einen Stabilisator in der Abwehr, ich erwarte einen heißen Tanz, da der SuS auch weiter punkten will“, gab der Sportliche Leiter der SG, Sascha Majkic zu Protokoll.

 

FC Eiserfeld – VfR Rüblinghausen

Der FC Eiserfeld (5./35) ist durchwachsen in die Restrunde gestartet, mit der Niederlage in Deuz (0:3) hatte das Team von Andreas Maier sicherlich noch in der vergangenen Trainingswoche zu kämpfen und umso mehr darf man gespannt sein, welche Reaktion seine Mannschaft beim Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten VfR Rüblinghausen ( 13./19) zeigt.

„Ich sage es ja schon die ganze Zeit – wenn wir 100-Prozent unserer Leistungsfähigkeit abrufen, können wir gegen jeden Gegner bestehen, ist das nicht der Fall wird es schwer ein Spiel zu gewinnen, das ist in dieser Liga so. Rüblinghausen hat eine kampfstarke Mannschaft und sie werden uns alles abverlangen aber wir wollen zuhause natürlich gewinnen“, findet FC-Trainer Andreas Maier klare Worte.

Neben Lars Stamm wird auch Basti Zang dem FC Eiserfeld am Sonntag fehlen.

 

SV Setzen – TuS Deuz

Zu einem Abstiegskracher kommt es aus Siegerländer-Sicht am Sonntag in Obersetzen. Das ‚ewige‘ Duell des SV Setzen (11./21) gegen den TuS Deuz (14./19) wird auch in der Bezirksliga weiter ausgefochten und der Ausgang dieser Partie scheint völlig offen zu sein. In der Aufstiegssaison gab es zwei heiß umkämpfte Unentschieden und auch das Hinspiel ging denkbar knapp mit 2:1 an den SV Setzen, der somit im direkten Vergleich die Nase vorne hat. Der TuS könnte mit einem Auswärtsdreier indes den Konkurrenten aus Setzen in der Tabelle überflügeln, was Anreiz genug sein sollte.

„Es ist ja ein Evergreen der letzten Jahre, beide Teams waren sehr erfolgreich und haben eine gute Entwicklung genommen, nun stecken beide Mannschaften in einer anderen Situation und ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe. Wir wollen und müssen an die Leistung des Eiserfeld-Spiels anknüpfen“, äußert sich TuS-Coach Alexander Müller zum Spiel in Setzen.

„Der TuS Deuz wird eine harte Nuss aber ich bin mir sicher, dass dieses eine Spiel noch nicht entscheidend ist. Wir stehen vor den Wochen der Wahrheit, denn jetzt kommen die Spiele wo du einfach punkten musst. Genau diese Spiele sind aber am schwersten und wenn es ganz eng wird kommt es am letzten Spieltag zum Showdown in Kierspe aber bis dahin liegen noch einige Spiele vor uns. Ich werde meine Spieler auf das Match am Sonntag vorbereiten und dann schauen wir was am Ende dabei herauskommt – es gibt keinen Favoriten“, merkte SV-Trainer Jan Fünfsinn an.

 

SV Fortuna Freudenberg – SV Germania Salchendorf

Die Fortuna aus Freudenberg steht mit 24 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz der Bezirksliga 5, was aber keinesfalls heißen soll, dass das Team von Dominic Solms sich schon im ruhigen Fahrwasser befindet. Nach oben ist der Zug abgefahren und zur Abstiegszone sind es lediglich fünf magere Punkte, daher gilt es für die Freudenberger weiterhin wichtige Zähler einzufahren.

„Auf Grund der derzeitigen Tabelle ist Salchendorf definitiv als Favorit anzusehen. Wir werden uns von Spiel zu Spiel immer neu auf den jeweiligen Gegner einstellen, werden uns allerdings auch nicht verstecken“, so Fortunen-Coach Dominik Solms, dem der komplette Kader gegen Salchendorf zur Verfügung steht.

Das dieses Unterfangen im Heimspiel gegen den SV Germania Salchendorf (3./37) alles andere als einfach wird, dürfte jedem in der HF-Arena in Büschergrund bewusst sein. Die Germanen kommen mit breiter Brust nach Freudenberg und wollen weiterhin an der Konkurrenz aus dem Sauerland dranbleiben.

„Grundsätzlich bin ich mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden. Wir hatten einen guten Auftakt und werden weiter daran arbeiten die Defensive zu stärken. Wir wollen aus einem starken Kollektiv heraus agieren und dann mit unseren offensiven Kräften für Gefahr sorgen, dann sind wir unberechenbar. Freudenberg verfügt über gute Einzelspieler, die wir ausschalten müssen. Es wird eine 100-prozentige Leistung nötig sein, um in Freudenberg zu bestehen“, erklärt Germanen-Coach Thomas Scherzer im Vorfeld der Partie

 

TSV Weißtal – FC Altenhof

Der TSV Weißtal (6./34) befindet sich noch im Verfolgerfeld der Liga, musste sich aber vor dem spielfreien Karnevalswochenende mit einem 3:3-Unentschieden gegen Rüblinghausen begnügen. Dabei war es vor allem die Defensive der Gernsdorfer, die noch viele Fragen offen ließ.

„Die Defensivarbeit beginnt ja schon bei den Stürmern, daher haben wir nicht speziell am Defensivverhalten gearbeitet. Wir haben sicherlich nicht unser bestes Spiel gemacht aber wir sind seit zehn Spielen ungeschlagen und diese Serie wollen wir gegen Altenhof weiter ausbauen. Altenhof hat keine schlechte Mannschaft, mit Peter Stein wurde eine echte Verstärkung verpflichtet aber wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen und wollen vor eigenem Publikum ein gutes Spiel abliefern“, so TSV-Coach Konstantin Volz.

In Gernsdorf und Rudersdorf ist indes die Grippewelle angekommen und so konnten zahlreiche Akteure des TSV nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen.

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