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Schulturnhallen im Stadtgebiet werden saniert – Investitionen von mehr als 800.000 Euro

Die Turnhalle der Glückaufschule in Weidenau während der Sanierungsphase: Der Hallenboden erhielt einen elastischen Doppelschwingboden, der eine rückfedernde Wirkung hat. Foto: Stadt Siegen

Damit heimische Sportlerinnen und Sportlern in Turnhallen mit modernem Standard trainieren können, investiert die Technische Gebäudewirtschaft (TGW) der Stadt Siegen in diesem Jahr intensiv in die städtischen Turn- und Sporthallen. Insgesamt werden bis Ende 2019 sechs Turn- und Sporthallen im Stadtgebiet auf Vordermann gebracht. Die Kosten für die Hallensanierungen liegen bei rund 813.000 Euro, die Mittel stammen zu über 90 Prozent aus dem Förderprogramm des Landes „Gute Schule 2020“. Denn ob Schulsport-Unterricht, Kindergruppen, Badminton, Handball, Gymnastik-Kurse für Erwachsene oder Trainingszeiten für Sportvereine: Die Sporthallen in der „Sportstadt“ Siegen werden nahezu täglich intensiv für unterschiedlichste sportliche Zwecke genutzt.

Bereits abgeschlossen sind die Sanierungsarbeiten an den Turnhallen der Glückauf-Grundschule in Weidenau und der Zweifachturnhalle am Standort Talsbachstraße der Gesamtschule Eiserfeld. Beide Hallen wurden jetzt für den Schulbetrieb wieder freigegeben. Handwerker hatten die Hallen seit Ende Oktober vergangenen Jahres (Gesamtschule Eiserfeld) bzw. seit Anfang Januar (Glückaufschule) instand gesetzt. Finanziert wurden die Arbeiten in den Turnhallen in Weidenau und Eiserfeld mit insgesamt 308.000 Euro.

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Die Turnhalle der Glückaufschule erhielt im Zuge der Sanierung einen flächenelastischen Doppelschwingboden. Er hat eine rückfedernde Wirkung hat und dämpft den Aufprall der Sportlerinnen und Sportler beim Auftritt. Der neue Bodenbelag besteht aus Linoleum. Nach der Grundreinigung des Bodens wurden die Spielfeldmarkierungen und eine Polyurethan-Bodenversiegelung aufgebracht. Um Abspannpfosten für Badminton- oder Volleyballnetze oder Reckpfosten aufzustellen, sind entsprechende Öffnungen im Boden eingebaut worden.

Aber nicht nur der Hallenboden wurde erneuert, sondern auch die im Sommer geplante neue Alarmierungsanlage in der Turnhalle vorbereitet: Vom Regieraum bis zum geplanten Deckendurchbruch im Untergeschoss wurden auf den Deckenplatten Leerrohre verlegt, um das Untergeschoss an die Heizung und andere Versorgungsleitungen anzubinden. Bitumen-Schweißbahnen dichten die Deckenplatten wie alle Einbauteile im Boden (Bodenhülsen und -haken) ab. In der Gesamtschule Eiserfeld wurden neben dem Turnhallenboden auch die Hallentore und -türen sowie die Prellwand erneuert.

Auch die Sanierungsarbeiten an weiteren Turnhallen kommen voran bzw. sind in Planung: So die Dreifachturnhalle der Realschule Am Oberen Schloss, die Fertigstellung der Dreifach-Turnhalle des Peter-Paul-Rubens-Gymnasium erfolgt im März. Die Arbeiten an der Sport- sowie der Turnhalle des Fürst-Johann-Moritz-Gymnasiums werden voraussichtlich im Juni beendet sein. Zentraler Aspekt der Sanierungsarbeiten war es, die Funktion der Sportböden wiederherzustellen: „Entweder waren die Dämpfungseigenschaften der Schwingböden nicht mehr gegeben oder die Bodenbeläge nicht mehr reparabel“, so Jörg Heide von der Technischen Gebäudewirtschaft der Stadt Siegen.

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