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Sanierung der Siegtalbrücke auf der Landesgrenze hat begonnen

Anlässlich des Baustarts auf der Siegtalbrücke in Niederschelden trafen sich Bürgermeister Steffen Mues und Bürgermeister Maik Köhler von der Verbandsgemeinde Kirchen zum symbolischen Wimpeltausch an der Landesgrenze. Foto: Stadt

Im Rahmen der „Schossi“-Modernisierung in Niederschelden

Umbau und Modernisierung der Siegtalstraße in Niederschelden sind in vollem Gang, wie geplant hat jetzt auch die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Siegtalbrücke begonnen: Auf der Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wird das Brückenbauwerk – Baujahr 1971 – zwischen Niederschelden und Niederschelderhütte saniert.

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Zum Start der Brückenarbeiten begrüßte Bürgermeister Steffen Mues gestern (Donnerstag, 7. März) seinen „Amtskollegen“ Maik Köhler von der benachbarten Verbandsgemeinde Kirchen. „Der Umbau der ‚Schossi‘ wie auch die Instandsetzung der Brücke sind ein wichtiger Schritt, um die Ortsmitte fit für die Zukunft zu machen und ein positives Signal für das Umland“, sagte Bürgermeister Steffen Mues.

An der Landesgrenze tauschten beide Bürgermeister die Wimpel ihrer jeweiligen Kommune zum Zeichen der guten Zusammenarbeit bei dem Bauprojekt. Denn dabei handelt es sich um eine gemeinschaftliche Baumaßnahme der Stadt Siegen mit dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz in Diez. Dazu sagte Bürgermeister Maik Köhler: „Niederschelden und Niederschelderhütte sehen wir in der Gesamtbetrachtung. Wir werden ab 2020 die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Niederschelderhütte vornehmen.“

 

Siegtalbrücke und „Schossi“ bleiben einspurig befahrbar

Die Fachplaner der städtischen Straßen- und Verkehrsabteilung sind zuversichtlich, dass die veranschlagte Bauzeit von 15 Monaten für die „Schossi“ wie die Siegtalbrücke eingehalten werden kann. Alle Baumaßnahmen sind so aufeinander abgestimmt, dass für die Dauer der Bauarbeiten die „Schossi“ wie auch die Siegtalbrücke durchgehend einspurig in Richtung Mudersbach befahrbar bleiben. Die Gesamtkosten für den Straßenbau wie die Brückensanierung belaufen sich insgesamt auf rund 3 Millionen Euro, 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten für die Arbeiten auf nordrhein-westfälischer Seite sind Fördermittel. Bauausführende Firma ist das Straßen- und Tiefbauunternehmen Heinrich Weber Gmbh & Co. KG aus Siegen.

Der barrierefreie Ausbau der Ortsdurchfahrt erfolgt von den Einmündungen der Straßen „Zeil“ und „Auf der Burg“ bis zur Siegtalbrücke auf einer Länge von rund 250 Metern. Aktuell finden dort Entwässerungs- und Ausschachtungsarbeiten statt, neue Regeneinläufe werden verlegt. Ziel ist, möglichst zeitnah die neuen Bordsteine zu setzen und die Tragschicht einzubauen, so dass der Verkehr über die neue Fahrbahn rollen kann.

Die Baumaßnahme wertet nicht nur die Siegtalstraße auf, sondern macht die gesamte Ortsmitte attraktiver: Dafür wird die Straße von 7 auf 6 Meter umgebaut. Die Gehwege werden bis zu 4,6 Meter breit angelegt, so dass auch genügend Platz für Außengastronomie bleibt. Auf beiden Fahrseiten entstehen Parkstreifen mit Natursteinpflaster ähnlich den Parkbuchten der Sandstraße, das Pflaster im Gehweg ähnelt dem in der Kölner Straße in der Siegener Innenstadt. Einzelhandel wie Gastronomen „om Schossi“ bleiben durch neue Parkplätze weiterhin gut erreichbar.

Seit der Öffnung der HTS Siegen-Süd ist Niederschelden in wenigen Fahrminuten aus nördlicher Richtung erreichbar. Ziel der Planung ist deshalb, die „Schossi“ als gewachsene Geschäftsstraße mit ihrem inhabergeführtem Einzelhandel auch für nicht-ortsansässige Bürgerinnen und Bürger attraktiv zu machen.

 

 

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