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Staatssekretär lobt Teams und Technik

Chefarzt Prof. Dr. Dursun Gündüz, Leiter der Kardiologie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling, erklärte die Abläufe in den neuen Herzkatheterlaboren. Foto: Diakonie in Südwestfalen

Nach Besuch im Diakonie Klinikum nimmt Dr. Thomas Gebhart viele Anregungen mit ins Berliner Bundesgesundheitsministerium

Innovative Konzepte, motivierte Teams, Technik auf universitärem Niveau und kurze Wege für Patienten und Mitarbeiter: Bei einer Stippvisite in Siegen hat sich Dr. Thomas Gebhart, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, von der Leistungsfähigkeit des Diakonie Klinikums überzeugt. „Ich habe hier Herzblut, Engagement und Leidenschaft erlebt. Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr“, lobte der CDU-Politiker aus Berlin nach seinem gut zweistündigen Besuch.

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Seit einem Jahr hat der 47-jährige Südpfälzer das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesgesundheitsministerium inne. Ein Hauptaugenmerk legt er dabei auf das äußerst komplexe Themenfeld von Entwicklung und Versorgung im Krankenhausbereich. „Ich schaue mir derzeit viele Einrichtungen an und greife gerne Anregungen und Ideen wie Sorgen und Nöte von der Basis auf“, sagte Dr. Gebhart. An Anregungen mangelte es in einem Gespräch mit den beiden Klinikum-Geschäftsführern Dr. Josef Rosenbauer und Hubert Becher, den Medizinischen Direktoren Prof. Joachim Labenz und Prof. Veit Braun sowie Melanie Kanzler, der Direktorin des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV) mit Sitz in Berlin, dann auch nicht. Ausgetauscht wurde sich unter anderem über Strukturfonds, Ärztemangel in ländlichen Regionen, ärztliche Notfallsysteme, Strukturbereinigung im Krankenhauswesen oder Fixkostendegressionsabschlag.

Beindruckt zeigte sich der Staatssekretär nach einem Rundgang durch das Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus. Beispiel Altersmedizin: Auf nur einer Ebene werden Patienten der Geriatrie im „Stilling“ internistisch und neurologisch Hand in Hand betreut – samt Behandlungs- und Krankenzimmern, Räumen zur Physiotherapie, großzügigen Aufenthaltsbereichen oder einer riesigen Außenterrasse mit Bewegungsgarten und herrlichem Ausblick aufs Siegerland auf einer Etage. Beispiel Kardiologie: Wand an Wand befinden sich die modernen Herzkatheterlabore und die dazu gehörende neue Intermediate Care Station. Beispiel Zentrale Notaufnahme: Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2012 stiegen die Patientenzahlen um 40 Prozent auf inzwischen 33 535 im Jahr an. Im Namen der Diakonie in Südwestfalen bedankte sich Geschäftsführer Dr. Rosenbauer bei dem Gast aus Berlin für das Interesse am Diakonie Klinikum. Staatssekretär Dr. Gebhart erwiderte mit einem Dank für die wertvollen Einblicke, den konstruktiven  Gedankenaustausch und versprach: „Wir bleiben in Kontakt.“

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