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SFS: 100-prozentige Leistung gefragt

Eine gute Leistung über die gesamten 90 Minuten ist gefragt, wenn die Sportfreunde Siegen gegen Westfalia Rhynern antreten. Foto: Rene Traut

Nach genau vierwöchiger Pflichtspielpause geht es für die Sportfreunde Siegen wieder um Punkte in der Fußball-Oberliga. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert mit Westfalia Rhynern der Tabellenfünfte im Leimbachstadion. Der Regionalliga-Absteiger wird die Krönchenstädter vor eine Herausforderung stellen. In den letzten drei Spielen ergatterten die Kicker aus dem Stadtbezirk im westfälischen Hamm allerdings lediglich einen Punkt, was für ihre Ansprüche zu wenig war. Die Siegener starteten mit zwei Remis in die Rückrunde.

Westfalia Rhynern zählt nichtsdestotrotz mit starken Individualisten wie Salvatore Gambino, dem ehemaligen Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund, zu den Top-Teams der Klasse. „Das ist eine geschlossene Mannschaft mit erfahrenen Akteuren im besten Fußballalter. Wir brauchen eine 100-prozentige Leistung an einem guten Tag, um zu bestehen“, so die Analyse von Sportfreunde-Trainer Dominik Dapprich, der gute Erinnerungen an das 1:1 im Hinspiel hegt. „Da haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, woran wir anknüpfen und endlich drei Punkte sammeln wollen“, wollen sich die Siegener keineswegs verstecken. Vielmehr möchten die Gastgeber wie gewohnt das Geschehen und das Tempo auf dem Rasen kontrollieren. Nur diesmal über die volle Distanz.

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Das nun fünf Wochen zurückliegende 2:2 gegen Gievenbeck, bei dem Siegen über weite Strecken dominierte und sich vor allem in Hälfte eins gute Chancen erspielte, ist ein Maßstab. „Es wird Zeit, dass wir diese Leistung auch mal über 90 Minuten liefern. Bisher sind wir das schuldig geblieben“, findet Dapprich klare Wort, was die Zielsetzung am Sonntag betrifft. Dass Westfalia Rhynern kompakt gegen den Ball arbeitet und kompromisslos in den Zweikämpfen agiert, dürfte den Unterschied zum erwähnten letzten Heimspiel ausmachen, in dem der Konkurrent bis auf den Schlussspurt harmlos blieb.

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„Wir haben auch unsere Qualitäten“, baut Dapprich auf die eigenen Stärken. Die lange Spielpause dürfe nicht überbewertet werden, zumal auch der Rhynern am vergangenen Wochenende zuschauen musste. „Es ist wird ein entscheidender Faktor sein, von Anfang an wach zu sein und vom Trainings- in den Wettkampfmodus umzuschalten“, so der Alcher. Neben den Langzeitverletzten Beier, Below und Pistor fehlen Jan Germann (Bänderriss) und Samuel Birkner (Grippe), während Marcel Becker wieder trainierte.

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