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TuS geht die Leichtigkeit verloren – Heimniederlage gegen Rimpar Wölfe

Magnus Neitsch machte ein gutes Spiel im Dress des TuS Ferndorf und erzielte vier Treffer im Spiel gegen die Rimpar Wölfe - am Ende verlor der TuS aber mit 19:23 (10:12). Foto: Heiko Burbach

Der TuS Ferndorf kann momentan nicht an die tollen Heimspiele der Hinrunde anknüpfen und verlor das Spiel gegen die DJK Rimpar Wölfe mit 19:23 (10:12).

Es war allen Fans des TuS Ferndorf bewusst, dass die Leistungen der Hinserie in der zweiten Saisonhälfte schwer zu toppen sein würden und momentan durchläuft das Team des TuS Ferndorf eine echte Talsohle – die Defensive steht immer noch sehr gut aber im Angriffsspiel ist der Wurm drin, stimmen die Abläufe nicht mehr und was vor Monaten noch im wahrsten Sinne des Wortes völlig leicht von der Hand ging, klappt einfach nicht mehr.

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Ausser Magnus Neitsch, der vier seiner fünf Versuche verwertete, waren es vor allem die Rückraumschützen Faulenbach (4/8), Wörner (3/7) und Lindskog Andersson (2/5), die zu viele Fahrkarten schossen und gerade in den ersten 30 Minuten zu oft am Wölfe-Keeper Max Brustmann scheiterten.

Der Gegner aus dem Landkreis Würzburg war dagegen gnadenlos effektiv, war aber mit den 23 erzielten Treffern durchaus schlagbar.

Nach einem zähen Beginn konnte sich der TuS bis zur 13. Minute eine 7:4-Führung erspielen aber danach war einfach der Wurm drin und bis zur Pause stand ein 10:12-Rückstand an der Anzeigentafel.

Die Ferndorfer liefen nun dem Rückstand hinterher, konnte in der 33. Minute auf 12:13 verkürzen und in Minute 46 auf 16:17 herankommen aber der Ausgleich oder sogar ein Führungswechsel sollten nicht gelingen, dafür war das Spiel des Aufsteigers an diesem Abend einfach zu fehlerhaft.

Kein Anspiel an den Kreis gelang und zu viele Würfe verfehlten ihr Ziel – man hatte nie das Gefühl, dass dieses Spiel nochmal kippen konnte und daher stand am Ende eine 19:23-Niederlage zu Buche.

Trotz alle dem sollte man jetzt nicht den Stab über die Mannschaft brechen, zu stark waren die Leistungen in der Vergangenheit und nach dem schweren Auswärtsspiel in Nordhorn-Lingen kommen die abgeschlagenen Rhein Vikings in die Stählerwiese und spätestens dann kann mit einem Heimsieg der Klassenerhalt so gut wie gesichert werden.

Stimmen zum Spiel:

Matthias Obinger (Trainer Rimpar Wölfe):

Ich bin sehr erleichtert, dass wir die hohe Hürde hier in Ferndorf erfolgreich übersprungen haben. Es war ein Zermürbungskampf, mit dem ich aber gerechnet hatte. Wir hatten heute seht effektiv und hatten wenige Fehlwürfe. Der Knackpunkt war die Phase der ersten Halbzeit, da kamen wir von minus drei auf plus zwei und in Halbzeit zwei haben wir ein gutes Abwehrspiel auf die Platte gebracht.

Michael Lerscht (Trainer TuS Ferndorf):

19 Tore sind natürlich deutlich zu wenig, wir hatten heute Probleme im Angriff – zurzeit geht uns nichts leicht von der Hand. Wir müssen uns heute an die eigene Nase fassen, denn mit 23 Gegentoren musst du eigentlich gewinnen. Wir sind momentan in einer schwierigen Phase aber wir wussten, dass sie kommt und müssen jetzt einfach wieder in die Spur finden. Gegen Nordhorn können wir befreit aufspielen und dann wollen wir das nächste Heimspiel natürlich gewinnen.

 

TuS Ferndorf – DJK Rimpar Wölfe 19:23 (10:12).

TuS: Rottschäfer, Puhl (1)- Faulenbach (4), Basic (1), Irle, M. Michel (1/1), Wicklein, Neitsch (4), Wörner (3), Zerbe (2/1), J. Schneider, Barwitzki, Lindskog Andersson (2), Koloper, Müller, Rink (1).

Schiedsrichter: Dauben / Rohmen.

Zuschauer: 1.023.

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