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Sportfreunde klettern auf Platz neun

SFS-Trainer Dominik Dapprich zeigt es an - der Weg der Siegener soll weiter nach oben gehen. Foto: Rene Traut

Die Sportfreunde Siegen gewannen ihr erstes Heimspiel nach fünf Wochen gegen Westfalia Rhynern vor 521 Zuschauern im Leimbachstadion mit 2:1 (1:0) und machen damit Boden in der Oberliga-Tabelle gut.

Der ersehnte erste Dreier des Jahres lässt die Krönchenstädter auf Platz neun klettern. „Ein wichtiger Sieg für die Köpfe. Mir fällt ein Stein vom Herzen“, sagte Trainer Dominik Dapprich erleichtert bei der Pressekonferenz. „Auf uns wartet noch viel Arbeit, denn die englischen Wochen werden straff sein“, blickte der Alcher voraus. Bereits am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr trifft seine Mannschaft an gleicher Stätte auf den punktgleichen FC Brünninghausen.

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Frisch und mit viel Spielfreude kamen die Siegener aus der Pause, die ihnen aufgrund von einigen Spielausfällen aufgezwungen wurde. Der fehlendem Rhythmus im Wettkampfmodus machte sich kaum bemerkbar, vielmehr knüpften die Sportfreunde nahtlos an die guten Phasen der letzten Heimpartie gegen Gievenbeck an. Dies drückte sich durch eine starke erste halbe Stunde aus, in der sie mit Offensivdrang Chance um Chance erspielten. Masahiro Endo besaß die erste schon nach drei Minuten, als er nach Björn Josts Eckball dem Gäste-Torwart in die Arme schoss.

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Wenige Momente danach ließ Ryo Suzuki, der mit einer Gesichtsmaske spielte, die Latte wackeln (7.), ehe der dritte Anlauf von Erfolg gekrönt war. Eine Flanke von Fuad Dodic brachte Okay Yildirim im kurzen Eck unter (17.). Siegen stellte die erfahrene Westfalia-Mannschaft mit einer guten Zweikampfquote und schnellem Ballbesitzspiel einige Male vor Herausforderungen. „Das hat mir sehr gut gefallen. Wir haben den Ball laufen lassen und die Räume gefunden, um den Gegner zu bewegen“, lobte Dapprich.

Dem Tempo mussten die Hausherren dann aber Tribut zollen, weshalb die Gäste ein wenig Auftrieb erhielten. Der Regionalliga-Absteiger wurde aber nur bei Standardsituationen und Kontern gefährlich. Sportfreunde-Keeper Christoph Thies zeichnete sich hier einige Male aus. Er parierte nach einem Eckball gegen Tim Neumann und wehrte auch den Nachschuss von Lucas Arenz ab (32.). Auch diee dicke Möglichkeit von Akhim Seber an einer Flanke von Westfalia-Kapitän Michael Wiese (45.) vereitelte der Zerberus. „Thies hat stark gehalten“, sagte Rhynerns Coach Torsten Garbe anerkennend. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Kabinen.

Ähnlich furios starteten die Siegener den zweiten Durchgang und kamen gleich zu einer Doppelchance. Zunächst flog der Heber von Kapitän Jost nach Dodics Vorlage nur um Zentimeter neben den Kasten, dann auch ein Endo-Schuss nach Yildirims Zuspiel daneben (53.). Fünf Minuten später hatten die Sportfreunde beim 2:0 das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Am Mittelkreis luchste Jost einem Gegenspieler die Kugel ab und sprintete in Richtung Torhüter Hahnemann. Sein Querpass auf den mitgelaufenen Endo wurde im letzten Moment abgefälscht, dennoch drückte der Japaner den Ball mit Schienbein volley über die Linie, obgleich Hahnemann das Spielgerät mit den Fingerspitzen noch leicht ablenkte.

Doch dann griff Ex-BVB-Profi Salvatore Gambino in seine Trickkiste und zauberte daraus einen sehenswerten Seitfallzieher hervor, der rechts oben hinter Thies einschlug (67.). „Den schraubt auch nicht jeder so da rein“, meinte Dominik Dapprich. Das große Zittern begann für seine Mannschaft aber noch nicht. Vielmehr hätte sie frühzeitig für die Vorentscheidung sorgen können. Doch die sich bietenden Kontermöglichkeiten über den eingewechselten Lukas Hombach (77., 79.) und Jost (82.) wurde nicht konsequent genug zu Ende gespielt.

„Solche Drei- oder Zwei-gegen-Eins-Situationen vor dem Tor müssen wir einfach ausspielen“, benannte Trainer Dapprich den einzigen Kritikpunkt. Auch fünf Zeigerumdrehungen vor dem Abpfiff hätte der dritte Treffer fallen müssen. Benedikt Brusch schickte nach seinem Ballgewinn Satoshi Horie auf die Reise, der im Strafraumzentrum Yildirim fand. Er schoss in die Wolken. Siegen verstärkte mit den folgenden Einwechslungen die Defensive und brachte das 2:1 über die Zeit. Anders als vor fünf Wochen gegen Gievenbeck blieb die fahrlässige Chancenverwertung ungestraft.

Sportfreunde Siegen – Westfalia Rhynern 2:1 (1:0).

Siegen: Thies – Horie, Rumpf, Filipzik, Dodic – Brusch, Kaminishi, Jost – Yildirim (86. Dreisbach), Endo (77. Hombach), Suzuki (85. Krämer).

Tore: 1:0 Okay Yildirim (17.), 2:0 Masahiro Endo (58.), 2:1 Salvatore Gambino (67.).

Schiedsrichter: Selim Erk.

Zuschauer: 527.

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