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Polizei geht mit Staatsanwaltschaft und anderen Behörden gegen Sozialleistungsbetrug vor

Die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein führte am frühen Dienstagmorgen (26.03.22019) gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft und mehreren kommunalen Netzwerkpartnern Durchsuchungen in verschiedenen Objekten im Raum Kreuztal durch.

Die Maßnahmen bilden den Höhepunkt einer monatelangen Ermittlungsarbeit zur Bekämpfung des Sozialleistungsbetrugs und anderer möglicher Rechtsverstöße. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein 53-jähriger Verdächtiger aus Vorderasien, der Wohnraum an finanzschwache, oftmals aus dem osteuropäischen Ausland stammende, Menschen vermietet und dafür staatliche Leistungen kassiert.

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Um mögliche illegale Machenschaften einzudämmen, setzt die Polizei in ihrer Strategie einen Schwerpunkt auf Finanzermittlungen, um konsequent zu Unrecht erlangtes Vermögen abzuschöpfen. Dazu Landrat Andreas Müller als Leiter der Polizei des Kreises Siegen-Wittgenstein:

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“Wir werden es bei uns nicht dulden, dass Kriminelle Geld aus illegalen Machenschaften erlangen. Wir setzen hier – wie angekündigt – den entscheidenden Hebel mit unseren Finanzermittlungen an.”

Mit den von langer Hand geplanten und mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei durchgeführten Durchsuchungsaktionen in Kreuztal und Osthelden wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt. In dem behördenübergreifenden Ansatz setzen die Staatsanwaltschaft und die Polizei gemeinsam mit der Bauaufsichtsbehörde, dem Ausländeramt und dem Jugendamt des Kreises Siegen-Wittgenstein sowie der Bauaufsichtsbehörde und dem Ordnungsamt der Stadt Kreuztal ein deutliches Zeichen gegen Betrug und die Missachtung anderer Rechtsvorschriften.

Die Ermittlungen dauern an.

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