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Vorgeburtlicher Ultraschall auf höchstem Niveau

Gütesiegel für die qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung der Geburtshilfe im Diakonie Klinikum Jung-Stilling (von links): Der leitende Oberarzt Dr. Ulrich Hennig, Qualitätsmanagementbeauftragte Ute Gräf und Klinikum-Geschäftsführer Hubert Becher mit den Ultraschall-Ausbilderinnen – Chefärztin Dr. Flutura Dede, Dr. Aud Itta Sauer und Dr. Senem Elena Alsat-Krenz. Foto: Diakonie

Ein vorgeburtlicher Ultraschall ist schonend und liefert nahezu exakte Ergebnisse. Die Bilder richtig zu lesen, erfordert allerdings besondere Erfahrung und Geschick. Für ihre hervorragende Ultraschallausbildung hat die Geburtshilfe und Pränatalmedizin des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen das Zertifikat „Qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung“ von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) erhalten. Laut aktueller DEGUM-Liste sind in Deutschland lediglich zehn Abteilungen und Zentren der Sektion Gynäkologie und Geburtshilfe zertifiziert. „Unser Ziel ist es, junge Ärzte auf dem Gebiet der Ultraschalldiagnostik bestmöglich auszubilden“, betont Chefärztin Dr. Flutura Dede. Das Zertifikat der DEGUM bescheinigt Dede und den Oberärztinnen Dr. Senem Elena Alsat-Krenz und Dr. Aud Itta Sauer, eine strukturierte und qualitativ hochwertige Ärzteausbildung durch besonders qualifizierte Ausbilder und hochwertige Ultraschallgeräte. Hierzu erarbeiteten Dede und Alsat-Krenz einen eigenen klinikinternen Ausbildungslehrplan für junge Kollegen.

Der Blick in den Bauch der Mutter auf das ungeborene Kind ist eines der zentralen diagnostischen Verfahren, während der Schwangerschaft. Die Mutterschafts-Richtlinien sehen im Rahmen der allgemeinen Schwangerschaftsvorsorge beim Gynäkologen drei Ultraschall-Untersuchungen vor. Sie werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt und finden in der Regel um die 10., die 20. und die 30. Schwangerschaftswoche statt. Gibt es Risiken für einen gesunden Schwangerschaftsverlauf oder treten Probleme bei dem ungeborenen Kind oder der Mutter auf, können zusätzliche spezielle Untersuchungen (Pränataldiagnostik) sinnvoll sein. Hierfür ist die Geburtshilfe im Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus mit den modernsten und hochauflösenden Ultraschallgeräten ausgestattet. Dr. Dede, Leiterin des Zentrums für Ultraschall-Weiterbildung, die stellvertretende Leiterin Dr. Alsat-Krenz und Dr. Sauer verfügen über die entsprechende Qualifikationsstufe DEGUM II. Entwicklungsstörungen, Fehlbildungen oder andere gesundheitliche Schwierigkeiten können so frühzeitig erkannt werden. „Mit hochauflösenden Ultraschallgeräten sind wir beispielsweise in der Lage, Herz und Gefäße des Kindes zu untersuchen und eine Mangelversorgung auszuschließen“, erklärt Dede. Laut Expertin sind praktische Erfahrungen im täglichen Klinikbetrieb besonders wichtig für eine qualitativ gute Ausbildung und die Fähigkeit, Bilder richtig auswerten zu können. „Die Ultraschall-Ausbildung ist ein lebenslanger Prozess“, so Dede. Gerade bei seltenen Krankheiten oder komplizierten Fällen sei es in der Pränataldiagnostik wichtig, einmal gesehene Bilder im Gedächtnis zu behalten und bei neuen Patientinnen abrufen zu können. Wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist auch die richtige Ultraschalltechnik. Den Schallkopf im richtigen Winkel anzusetzen und zu bewegen, sind beispielsweise Handgriffe, die Dede und ihre Oberärztinnen jungen Kollegen regelmäßig beibringen. Klinikum-Geschäftsführer Hubert Becher gratulierte den Ärztinnen zur Zertifizierung und erklärt: „Dieses unabhängige Prüfsiegel bescheinigt unserer Geburtshilfe anhaltend hohe Qualität in der Pränataldiagnostik und ist ein wichtiges Signal für unsere Patientinnen.“

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