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Entscheidende Phase der Saison beginnt

Der FC Eiserfeld (Fabian Heupel, vorne) hat ein echtes Spitzenspiel beim SV Ottfingen vor der Brust. Foto: Rene Traut

Acht Spieltage hat die Bezirksliga 5 noch zu bieten und langsam aber sicher beginnen die Wochen der Wahrheit für die Clubs im oberen sowie im unteren Tabellendrittel. Wer steigt in die Landesliga auf, wer muss den bitteren Gang in die Kreisliga A auf sich nehmen. Die kommenden Wochen werden es zeigen.

 

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Der SV Setzen (11./25) geht mit Maik Wolf als Trainer in diese Phase der Saison und gleich zum Start wartet mit dem SC Listernohl-WL (12./22) eine Mannschaft auf die Setzer, die ebenfalls im Abstiegskampf stecken.

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„Von der Tabellensituation her, ist es einer der leichteren Gegner, die in den kommenden Wochen auf dem Plan stehen aber ich glaube sie wissen in Listernohl selbst nicht so genau warum sie eigentlich so weit unten in der Tabelle stehen. Es ist eine undankbare Aufgabe, da die Spiele gegen die Top-Teams der Liga vom Kopf her einfacher werden. Es ist unheimlich schwierig in den zwei Einheiten schon Rückschlüsse zu ziehen. Ich muss mir erst mal einen Eindruck von jedem Einzelnen machen aber bei 68 Gegentoren ist klar, wo wir den Hebel ansetzen müssen“, betont Wolf.

Personell sieht es weiter nicht so rosig aus aber mit Patrick Schmidt kehrt ein Urlauber in den Kader zurück.

 

In Ottfingen (1./44) kommt es zu einem echten Spitzenspiel, denn der FC Eiserfeld (4./41) liegt in Lauerstellung und könnte mit einem Auswärtsdreier mit dem SVO gleichziehen.

Es könnte am Ende wieder eng werden für den SV Ottfingen, denn bis Platz sechs, den der SV Germania Salchendorf mit 40 Punkten inne hat, können sich alle Teams noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Landesliga machen.

Umso wichtiger wäre ein Heimsieg gegen die Überraschungsmannschaft der Saison, den FC Eiserfeld.

„Wir haben uns dieses Spiel in den letzten Wochen und Monaten erarbeitet, freuen uns natürlich darauf und schauen was geht“, sagt FC-Coach Andreas Maier.

Lukas Schneider hat noch Trainingsrückstand und spielt in der 2. Welle und Henry Enders steht nicht zur Verfügung. „Wir haben eine Truppe die nach Ottfingen fährt und durchaus in der Lage ist dort zu punkten“, so Maier.

 

Für die SG Hickengrund (16./16) begann in den letzten Jahren immer die Phase der Saison, wo eine Aufholjagd gestartet wurde und am Ende der Klassenerhalt in der Bezirksliga gefeiert werden konnte.

Die SG darf man nie abschreiben und daher ist die Aufgabe im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Drolshagen (2./44) zwar eine Schwere aber nicht unlösbare Aufgabe.

„Es ist jetzt die dritte Spitzenmannschaft in Folge und so langsam stellen wir uns darauf ein. Wir haben nichts zu verlieren und gerade die sehr gute Trainingsbeteiligung dieser Woche zeigt, dass sich die Mannschaft noch nicht aufgegeben hat. Wir müssen jetzt natürlich auch mal unerwartete Punkte einfahren und nehmen daher am Sonntag einen neuen Anlauf“, gab der Sportliche Leiter der SG, Sascha Majkic zu Protokoll.

Alex Patt fehlt mit Verdacht auf einen Muskelfaserriß, dafür stößt Marvin Theis nach einer Gelb-Sperre wieder zum Team.

 

Der SV Germania Salchendorf (6./40) ist auch noch lange nicht aus dem Meisterschaftsrennen raus und tritt am kommenden Sontag beim TuS Plettenberg (14./21) an, der derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert.

„Wir wollen am Sonntag an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen, müssen aber auch aufpassen, denn der TuS hat eine undurchsichtige Mannschaft mit starken Einzelspielern, zudem kehren zwei gesperrte Spieler ins Team zurück. Sie müssen punkten aber wir fahren nach Plettenberg, um drei Punkte mitzunehmen“ merkt Germanen-Coach Thomas Scherzer an.

 

Das einzige Siegerländer-Derby dieses Spieltages findet in Deuz statt, dort empfängt der TuS Deuz (15./20) den SuS Niederschelden (8./30), der zurzeit auf einer Erfolgswelle reitet.

„Wir fahren natürlich mit Selbstvertrauen nach Deuz, wissen aber, dass es eine ganz schwere Aufgabe wird. Sie müssen und wir wollen gewinnen aber der Druck liegt ganz klar beim  TuS Deuz. Sie werden alles versuchen aber wenn wir an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen können, sind wir schwer zu schlagen“, sagt SuS-Coach Andreas Wieczorek.

TuS-Coach Alexander Müller hat den Klassenerhalt noch nicht abgeschrieben:

„Wir sind noch im Rennen und wenn man auf unser Restprogramm schaut, ist noch vieles möglich. Wir spielen noch Hickengrund, Plettenberg und Altenhof zuhause und am Sonntag geht es gegen den SuS, den wir in der Hinrunde schlagen konnten. Sie haben einen Lauf und haben sich aus der Abstiegszone entfernt aber wir müssen einfach schauen, dass jeder Einzelne Gas gibt“.

Nach der Suspendierung von Mike Brado und der Verletzung von Christian Hähn (Kapselriß), stoßen Jan Vitt nach seiner abgesessenen Gelbsperre und Andre Seither wieder zum Team.

 

Der SV Fortuna Freudenberg (7./30) reist zum VfR Rüblinghausen (10./25) und will dort weiter punkten.

Der VfR musste am letzten Spieltag eine ganz bittere Last-Minute Niederlage in Kierspe hinnehmen und kassierte dabei zwei Treffer in der Nachspielzeit.

Das ist auch Fortunen-Coach Dominic Solms aufgefallen:

„Sie haben sehr unglücklich verloren aber trotzdem ist eine positive Entwicklung erkennbar. Sie stehen sehr kompakt und sind sehr kampfstark. Wir wollen an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen, haben dazugelernt und wollen einen Auswärtssieg holen. Es läuft zur Zeit sehr gut und darum wollen wir den nächsten Dreier holen“.

Die Freudenberger müssen auf Torwart Maximilian Schuppener verzichten, er wird von Jonas Büdenbender ersetzt. Zudem stoßen Julian Bender und Jan Ochyra wieder zum Team.

 

Der TSV Weißtal (5./40) konnte am letzten Spieltag den aktuellen Tabellenführer besiegen und nun steht mit dem SV 04 Attendorn (3./42)  der nächste Top-Gegner auf dem Programm.

„Beide Teams liegen nah beieinander und es ist schön, dass wir solche Spiele haben – es ist das Resultat der Leistungen der Vorwochen. Attendorn ist klarer Favorit, daher liegt der Druck auch beim Gegner. Wenn wir es ähnlich gut machen wie gegen Ottfingen, wird es uns auch gelingen Attendorn zu ärgern. Sie wollen und müssen gegen uns gewinnen, denn sie haben das Potenzial für die Landesliga“.

Neben den Langzeitverletzten Wacker und Schardt wird auch Daniel Adamek fehlen.

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