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Sportfreunde auf der Suche nach Effektivität

Genau 17 Torschüsse feuerten die Sportfreunde Siegen bei ihrem Heimspiel am Mittwoch auf den gegnerischen Kasten ab. Trotzdem reichte es gegen den FC Brünninghausen nur zu einem 1:1.

Die zehnte Punkteteilung in dieser Saison macht die Krönchenstädter zum alleinigen Remiskönig der Oberliga Westfalen. „In der Ausbeute müssen wir effektiver werden“, hadert Trainer Dominik Dapprich und nimmt diese Erkenntnis am Sonntag mit auf die Reise zum ASC Dortmund, dem aktuellen Tabellenvierten. Auf dem Rasen des Waldstadions im Stadtteil Aplerbeck treffen die Sportfreunde um 15 Uhr auf jenen Gegner, der ihnen die erste Niederlage dieser Spielzeit (0:3 im Leimbachstadion) beifügte.

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Ähnlich wie Nachbar Brünninghausen vor zwei Tagen in Hälfte eins konterte der ASC die Siegener damals aus, schöpfte allerdings mehr Ertrag. „Die ersten 45 Minuten haben mir gar nicht gefallen. Wir waren unterirdisch schlecht“, übte Dapprich Kritik und bemängelte die Naivität seiner Jungs, die den vorher ausgearbeiteten Matchplan nicht umsetzten. Die Sportfreunde konnten sich einmal mehr beim formstarken Torwart Christoph Thies bedanken, dass der Gegentreffer bis kurz nach der Pause auf sich warten ließ. „Davon haben wir uns nicht aus der Bahn werfen lassen und haben dann bis zur Schlussminute nichts mehr zugelassen. In der zweiten Hälfte haben wir es sehr gut gemacht. Darauf können wir aufbauen“, fand der Übungsleiter auch lobende Worte.

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Bei einer konsequenteren Chancenverwertung wären in der Schlussphase sogar drei Zähler möglich gewesen, obgleich Brünninghausens Torjäger Arif Et in der 90. Minute nach einem Abwehrfehler frei vor Thies auftauchte und dieser den Punkt festhielt. Neben der Suche nach der Effektivität im Angriff wird also auch jene nach der defensiven Geschlossenheit forciert, um nicht mit leeren Händen aus dem Ruhrpott zurückkehren zu müssen.

„Wir dürfen fast nichts zulassen“, warnt Dominik Dapprich seine Verteidiger vor den offensiven Qualitäten des ASC Dortmund. Kapitän Kevin Brümmer (9 Tore), Maximilian Podehl (8), der schon im Hinspiel traf, und Jan-Patrick Friedrich sind die Schlüsselspieler. „Sie haben sehr gute Entwicklungsschritte gemacht“, respektiert der SFS-Coach. Mut macht hingegen die Tatsache, dass die Dortmunder im diesem Monat keine guten Ergebnisse lieferten. Am vergangenen Sonntag gab es eine 1:3-Niederlage gegen die „Mannschaft der Stunde“, den SV Schermbeck, und zuvor verloren sie überraschenderweise bei der TSG Sprockhövel mit 0:3. Die meisten Punkte fuhr der ASC aber an heimischer Stätte ein.

„Ich sehe beide Mannschaften fußballerisch auf Augenhöhe. Kleinigkeiten werden den Unterschied ausmachen“, erwartet Dominik Dapprich eine ausgeglichene Partie, die seine Mannen aber gewohnt dominieren wollen. „Das ist unser Spiel und ich denke, dass Dortmund mitspielen wird. Das liegt uns“, ist der Alcher guter Dinge. Bis auf die Langzeitverletzten und Patrick Flender, hinter dem noch ein Fragezeichen steht, kann der Siegener Linienchef aus den Vollen schöpfen.

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