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Veranstalter erfreut über 225 Teilnehmer beim 8. Forum Kindergesundheit im Siegener LYZ

Rund 225 Fachkräfte aus der Region informierten sich bei dem vom Arbeitskreis Kindergesundheit der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) für den Kreis Siegen-Wittgenstein, dem Jugendamt und Gesundheits- und Veterinäramt des Kreises Siegen-Wittgenstein, dem Familienbüro der Stadt Siegen, dem Sozialpädiatrisches Zentrum der DRK-Kinderklinik Siegen und der Kindertageseinrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen organisierten Forum. Foto: DRK Kinderklinik Siegen

Das sensible Thema „Ver-rückte Welt!? – Kinder psychisch kranker Eltern“ hat sicherlich mit dazu beigetragen, dass das 8. Forum Kindergesundheit am Samstag im Siegener LYZ bereits Wochen vor der Veranstaltung ausgebucht war.

Rund 225 Fachkräfte aus der Region informierten sich bei dem vom Arbeitskreis Kindergesundheit der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) für den Kreis Siegen-Wittgenstein, dem Jugendamt und Gesundheits- und Veterinäramt des Kreises Siegen-Wittgenstein, dem Familienbüro der Stadt Siegen, dem Sozialpädiatrisches Zentrum der DRK-Kinderklinik Siegen und der Kindertageseinrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen organisierten Forum.

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Nach der offiziellen Begrüßung durch Superintendent Peter-Thomas Stuberg gab Chefarzt Dr. Holger Petri vom SPZ der Kinderklinik Siegen eine kurze Einführung in das Thema rund um psychisch kranke Eltern, das aus Sicht der Beteiligten leider eine zunehmende Bedeutung in unserer Gesellschaft erfährt. Man geht aktuell von drei bis vier Millionen Kindern von Eltern mit einer psychischen Erkrankung in Deutschland aus. Die psychische Erkrankung eines Elternteils wirkt sich meist auf das ganze „System Familie“ aus. Kinder können nicht verstehen, warum „Mama immer traurig“ oder „Papa so komisch“ ist. Kinder wissen oft nicht, mit wem sie darüber reden können oder wer ihnen dabei helfen kann, die Herausforderungen ihres besonderen Alltags zu meistern oder die veränderte Situation zu Hause besser zu verstehen. Dr. med. Michael Hipp, Arzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und ehemaliger Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes Hilden, zeigte daher in seinem Vortrag die Zusammenhänge der Problematik für Familien auf, wenn ein Elternteil an einer psychischen Erkrankung leidet. Auch die Auswirkungen auf die Kinder sowie mögliche Ansätze zu Strategien im gemeinsamen Umgang mit der Belastungssituation präsentierte der renommierte Referent. Zum Abschluss stellten die lokalen Akteure der Jugendhilfe von Kreis und Stadt sowie der Beratungsstellen der unterschiedlichsten Institutionen die Unterstützungsangebote und Ansprechpartner in der Region vor. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass die vielen unterschiedlichen Anbieter in Siegen-Wittgenstein sehr gut vernetzt sind und betroffene Familien wohnortnah vielfältige niedrigschwellige Hilfen in Anspruch nehmen können.

Der Veranstalterkreis, der das Forum bereits zum 8. Male ausrichtete, zeigte sich sehr zufrieden mit der hohen Zahl an Teilnehmern aus Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen sowie Kinderärzten, die sich in der Region um das Wohlergehen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien bemühen. Angesichts des großen Interesses kündigte man an, auch 2020 wieder ein Forum Kindergesundheit auszurichten.

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