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Ein Spiel auf Biegen und Brechen

Tiziano Lo Iacono (li.), der in der Vorwoche gegen Viktoria Köln sein Comeback gab, könnte auch in Wattenscheid in der Startelf stehen. Foto: Christian Bauer

Für den 1. FC Kaan-Marienborn steht im Kampf um den Klassenerhalt ein wichtiges Spiel an. Die Mannschaft von Thorsten Nehrbauer tritt am Samstag um 14 Uhr bei der SG Wattenscheid an.

Viel war in dieser Saison zu lesen über die SG Wattenscheid, über das Hamburger Start-Up Unternehmen Haalo Technology, dass im Juli 2018 mit dem Bestreben, Wattenscheid zum digitalisiertesten Verein Europas zu formen, einstieg, dann aber wieder absprang.

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Die Insolvenz drohte, mit einer Crowdfunding-Kampagne sollte die Pleite abgewendet werden, in letzter Sekunde sprang dann doch noch ein Sponsor ein – stürmische Zeiten liegen hinter dem Traditionsverein.

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Zuletzt vermeldete die SG aber wieder positive Nachrichten. Neue Sponsoren stiegen ein, die Gehälter wurden seit dem Jahreswechsel dem Vernehmen nach wieder gezahlt und mit Peter Neururer präsentierte der Regionalligist einen strahlkräftigen Sportdirektor.

Sportlich lief es aber weiterhin schleppend: Wie auch die Käner hat auch die SG Wattenscheid noch kein echtes Erfolgserlebnis in 2019 gefeiert.

„Die Serie war natürlich nicht positiv, aber Wattenscheid wird mit aller Macht in der Liga bleiben wollen. Durch die Verpflichtung von Peter Neururer liegt der Fokus jetzt natürlich vermehrt auf ihm. Unsere Konzentration liegt aber natürlich voll auf dem sportlichen Aspekt und da sehe ich die Mannschaft nicht so schlecht, wie es die Ergebnisse der letzten Wochen vielleicht aussagen“, gab Kaans kürzlich 37 Jahre alt gewordener Co-Trainer Tobias Wurm preis.

Deshalb bereiten sich seine Käner auch mit viel Feuer in der Trainingswoche auf die erwartet kampfbetonte Partie vor: „Im Kampf um den Klassenerhalt stehen Zweikämpfe im Mittelpunkt. Da geht es nicht mehr um einen Schönheitspreis. Es kann ein sehr enges Spiel werden, in dem Kleinigkeiten entscheidend sind. Deshalb arbeiten wir hart daran, konsequenter zu verteidigen. Das haben wir vor den Gegentoren gegen Viktoria Köln nicht gut gemacht haben.“

Dennoch tankte der Aufsteiger Selbstbewusstsein aus dem ungleichen Duell mit dem Spitzenreiter, denn die Leistung war durchaus ansprechend, was Tobias Wurm vom Hinspiel gegen die SGW nicht gerade behaupten kann: „Wir haben da insgesamt bei uns kein gutes Spiel gemacht, waren aber trotzdem auf Augenhöhe. Letztlich haben wir durch einen individuellen Fehler verloren. Auf diesem Niveau wird das bestraft.“

Bestraft für seinen mutigen Einsatz gegen den SV Straelen wird auch weiterhin Dawid Krieger (Gehirnerschütterung und Schleudertraum), für den ein Einsatz in Wattenscheid immer noch nicht in Frage kommt.

Die Langzeitverletzten Florian Hammel (Kahnbeinbruch) und Jens Bauer (Kreuzbandriss) fallen zudem noch weiter aus.

Es sind Wochen der Wahrheit, für den 1. FC Kaan-Marienborn, aber auch die SG Wattenscheid. Mit einem Erfolgserlebnis in der Lohrheide könnten die Käner einen kleinen Grundstein für den möglichen Klassenerhalt legen.

Noch bevor die beiden Vereine aber überhaupt aufeinandertreffen, steht für die SG am Freitag noch ein wichtiger Termin an. Auf der Mitgliederversammlung geht es auch um die sportliche und finanzielle Zukunft des Vereins.

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