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Isolde Gomberg mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Zur Verleihungsfeier, in dessen Rahmen Landrat Andreas Müller stellvertretend für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz übergab, war der große Sitzungssaal des Kreishauses gut gefüllt. (v.li.) Landrat Andreas Müller, Michael Gomberg, Isolde Gomberg und Paul Wagner, Bürgermeister Stadt Netphen, bei der Verleihungsfeier im Siegener Kreishaus. Foto: E. Blankers

Vermitteln, Brücken bauen und unterstützen, wo es nur geht. Isolde Gomberg aus Dreis-Tiefenbach wurde jetzt für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. „Sie helfen gerne anderen Menschen und setzen sich für diejenigen ein, die in Not sind“, so Landrat Andreas Müller bei der Verleihungsfeier im Kreishaus.

Seit über 30 Jahren ist Isolde Gomberg erste Vorsitzende der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft. Ihrer Mithilfe ist es zu verdanken, dass es 1996 zur offiziellen Partnerschaft des Kreises mit der Stadt Deyang in der Sechuan-Provinz kam. Seither werden Schüleraustausche organisiert und wirtschaftliche Kontakte gepflegt. 2008 ereignete sich in Sechuan ein schweres Erdbeben, woraufhin Isolde Gomberg in unserer Region rund 90.000 € Spendengelder sammelte. Dadurch konnte unter anderem ein Schulgebäude in Deyang neu errichtet werden.

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Darüber hinaus engagiert sich die Dreis-Tiefenbacherin seit vielen Jahren in der Flüchtlingshilfe des hiesigen DRK-Ortsvereins. Dort leitet sie das Ressort „Migration/Integration“, gibt Deutschunterricht und hilft Geflüchteten dabei, den Alltag in Deutschland zu meistern.

Zur Verleihungsfeier, in dessen Rahmen Landrat Andreas Müller stellvertretend für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz übergab, war der große Sitzungssaal des Kreishauses gut gefüllt. Unter anderem war eine große Delegation aus China gekommen und auch viele Freunde und Kollegen wohnten der Ehrung bei.

Für die Zukunft wünschte sich eine sichtlich gerührte Isolde Gomberg eine Gesellschaft, in der Vielfältigkeit und das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen Normalität ist und kein Streitthema mehr darstellt. Auf die Auszeichnung ist sie sehr stolz und dankte besonders ihrer Familie, die in der Vergangenheit viel aushalten und oft auf sie verzichten musste.

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