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Mit ‘breiter Brust’ gegen Herne

SFS-Coach Dominik Dapprich muss sein Team auf einigen Positionen umbauen, geht aber dennoch mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen Westfalia Herne. Foto: Rene Traut

Die Bilanz der Sportfreunde Siegen nach einer intensiven „englischen Woche“ in der Oberliga Westfalen kann sich sehen lassen: Sieben Punkte aus drei Spielen fuhren sie ein.

„Das ist die Bestätigung dafür, dass wir gut gearbeitet haben. Diese Ausbeute gibt uns Sicherheit und Selbstbewusstsein für die nächsten Aufgaben“, sagte Trainer Dominik Dapprich vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) gegen Westfalia Herne im Leimbachstadion. Die Siegener laufen dann mit breiter Brust auf, ehe schon am Mittwoch gegen den SV Schermbeck das nächste Nachholspiel an gleicher Stätte auf sie wartet. Die beiden Heimspiele können die Sportfreunde aus tabellarischer Sicht entspannt angehen, haben sie sich mit Platz acht doch eine gute Ausgangsposition verschafft. „Wir sind noch nicht über den Berg, was den Klassenerhalt anbetrifft, haben aber auch nicht die größten Nöte“, erklärt Dapprich, der die dafür benötigten 40 Punkten (aktuell 31) schnellstmöglich erreichen will. Doch nicht nur diese magische Zahl, sondern auch der sechste Rang, der sie zur Teilnahme am Westfalenpokal qualifiziert, ist in Reichweite gerückt. Einen Erfolgsdruck verspüren die Leimbachtaler jedoch nicht, zumal sie im Soll sind. „Natürlich wollen wir gerne an diesem Wettbewerb teilnehmen. Aber wir denken von Spiel zu Spiel und wollen unsere Hausaufgaben erledigen“, stellt der Übungsleiter klar. „Dann ergibt sich das möglicherweise von selbst.“

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Ihre gute Form spricht für die Sportfreunde Siegen, wenngleich die hohe Belastung durch die „englische Woche“ nicht spurlos an ihnen vorbei ging. Gerade die jungen Spieler müssen der Intensität Tribut zollen. Neben dem Regenerieren verschafft das Mittel der Rotation Abhilfe. Nach den erlittenen Verletzungen von Satoshi Horie und Fuad Dodic im Auswärtsspiel in Dortmund muss Dapprich seine Startformation ohnehin umbauen. Hinzu kommen die Gelbsperren für Benedikt Brusch und Okay Yildirim, so dass auch Wechsel auf ihren Positionen alternativlos sind. Wer für die genannten Spieler beginnen wird, ließ der Siegener Linienchef offen.

In jedem Fall müssen die Sportfreunde gegen Herne an die guten Leistungen der Vorwoche anknüpfen, um in der Erfolgsspur zu bleiben. „Sie haben lange nicht mehr verloren, werden selbstbewusst auftreten und nähern sich allmählich der erwarteten Tabellenposition an. Wir müssen 100 Prozent abliefern“, fordert Dapprich. Sein Team ist gewarnt, soll aber keine Angst zeigen. Immerhin gingen die Sportfreunde erst fünfmal als Verlierer vom Platz und können ihre gute Serie (fünf Begegnungen ungeschlagen) fortsetzen.

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