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‘Wollen unser Spiel machen’

Viel Zeit, um die 1:2-Niederlage gegen Westfalia Herne aufzuarbeiten, bleibt dem Oberliga-Team der Sportfreunde Siegen nicht. Denn schon am morgigen Mittwochabend, Anstoß um 20.30 Uhr, steht ein Nachholspiel auf dem Programm. Zu Gast im Leimbachstadion ist der SV Schermbeck, der am vergangenen Sonntag ebenfalls keine Punkte einfuhr. Die Fußballer aus dem „Wolfsgebiet“ im Kreis Wesel unterlagen mit dem gleichen Ergebnis wie die Siegener an heimischer Stätte gegen den FC Eintracht Rheine, der die Sportfreunde am kommenden Wochenende empfängt.

„Diese Niederlage wirft uns nicht um. Daher spielt das Resultat vom Sonntag keine Rolle für die Nachholpartie“, richtet SFS-Cheftrainer Dominik Dapprich den Blick nach vorne. Schermbeck, das aufgrund einer Erfolgsserie vor einigen Wochen noch als „Mannschaft der Stunde“ galt, zog vor zwei Wochen auch gegen Herne den Kürzeren. Das Team aus dem Nordwesten von NRW steht dennoch in der Tabelle vor den Siegenern, die allerdings ein Spiel weniger absolvierten.

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„Schermbeck steht nicht umsonst auf Platz sechs. Sie haben wohl die älteste Mannschaft der Liga, was für reichlich Erfahrung spricht“, weiß Dapprich über den Gegner zu berichten. Neben einer ruhigen Spielweise zeichnet den SVS vor allem auch die fußballerische Qualität seiner Individualisten wie Dominik Milaszewski, der auf neun Saisontreffer kommt, und Patrick Rudolph aus. „Es wird drauf ankommen, dass wir 90 Minuten lang unser Spiel machen“, nimmt Dapprich seine Schützlinge in die Pflicht. Die Schnelligkeit seiner jungen Mannschaft soll dabei zum Tragen kommen. „Wir müssen ein hohes Tempo gehen, den Ball schnell zirkulieren lassen, um so Räume zu schaffen. Natürlich müssen wir auch wachsam sein und die Konter des Gegner unterbinden“, gewährt er Einblicke in seinen Matchplan.

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Mit Benedikt Brusch und Okay Yildirim, die beide ihre Gelbsperren am vergangenen Sonntag abbrummten, hat der Siegener Coach zwei Alternativen mehr zur Verfügung. Die größte Baustelle bleiben aber die Außenpositionen in der Abwehr. Horie und Dodic müssen weiterhin zuschauen, außerdem fehlt Marcel Becker. „Damit haben wir keine Außenverteidiger mehr“, beklagt Dapprich. „Ein, zwei Varianten werden wir im Training noch ausprobieren und uns dann entscheiden.“

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