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Setzen, Deuz und Hickengrund unter Druck – Punkte müssen her

Der SuS Niederschelden (weiß-blaues Trikot) tritt beim FC Altenhof an und der SV Setzen (rot-weißes Trikot) spielt bereits am morgigen Samstag beim SV 04 Attendorn. Foto: Rene Traut

In der Bezirksliga 5 spitzt sich der Abstiegskampf für die Siegerländer-Teams aus Setzen, Deuz und Hickengrund weiter zu. Aber vielleicht können die Mannschaften aus Freudenberg, Salchendorf und Niederschelden Schützenhilfe leisten, denn alle drei treten gegen direkte Konkurrenten der oben genannten Teams an.

 

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Schon am morgigen Samstagabend (18 Uhr) tritt der SV Setzen (14./25) beim SV 04 Attendorn (4./43) an und hat eine ganz schwere Aufgabe vor der Brust.

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Im Hinspiel konnte der SV überraschen und gewann sein Heimspiel nach Treffern von Sven Jurzo, Jannik Schulze und Cihan Yaman mit 3:2 – ein Ergebnis das Setzens-Coach Maik Wolf sicher wieder gut gefallen würde:

„Für Attendorn geht es auch noch um Einiges, daher erwarte ich ein ganz schweres Spiel. Allerdings haben wir nicht mehr viele Möglichkeiten zu punkten aber wenn wir Willen, Laufbereitschaft und Aggressivität an den Tag legen, ist auch in Attendorn etwas drin, obwohl ich der Meinung bin, dass Attendorn spielerisch noch stärker ist als der SV Ottfingen. Aber da gilt es anzusetzen, denn genau diese fußballerische Stärke müssen wir unterbinden und ihnen den Spaß am spielen nehmen“.

 

Der FC Eiserfeld (6./42) reist zum SC Drolshagen (2./48) und kann völlig befreit aufspielen, denn der Druck liegt beim Gastgeber, der dem SV Ottfingen auf den Versen bleiben will.

„Wir freuen uns auf das Spiel, haben nichts zu verlieren und wollen natürlich auch gerne etwas Zählbares mitnehmen. Wir wollen das Optimum aus den letzten Spielen herausholen, um die tolle Saison auch erfolgreich abzuschließen“, weiß FC-Trainer Andreas Maier zu berichten.

Den Eiserfeldern werden Lukas Weber, Daniel Strobel und Fabian Heupel fehlen.

 

Das einzige Siegerländer-Derby des 25. Spieltages findet am Hoorwasen in Holzhausen statt. Dort trifft die SG Hickengrund (16./16) auf den TSV Weißtal (3./44) und wenn man genau hinschaut könnten die momentanen Unterschiede größer nicht sein.

Auf der einen Seite die SG, die am Tabellenende steht und der nur noch Siege zum Klassenerhalt helfen und auf der anderen Seite der TSV, der eine tolle Saison spielt, vielleicht sogar noch ins Titelrennen eingreifen kann und will und somit als haushoher Favorit im Hickengrund antritt.

„Es wird definitiv ein hartes Stück Arbeit, im Hickengrund ist es nie leicht zu bestehen. Vor allem in ihren Heimspielen werden sie alles geben aber darauf werden wir vorbereitet sein. Wir stehen auf dem 3. Tabellenplatz und fühlen uns gut. In Bezug auf das beste Siegerländer-Team wollen wir die Position halten und da wäre ein Sieg bei der SG Hickengrund natürlich hilfreich“, sagt TSV-Trainer Konstantin Volz.

Sascha Majkic, Sportlicher Leiter der SG, hofft auf eine Trotzreaktion seines Teams:

„Nach der schwachen Leistung der Vorwoche wollen wir uns gegen den Abstieg und den starken Gegner stemmen. Weißtal ist der klare Favorit, sie haben eine hohe Qualität im Kader – wir werden aber kein Spiel abschenken solange rechnerisch noch alles möglich ist“.

 

Der TuS Deuz (15./21) empfängt den TuS Plettenberg (11./27) in der Irle Deuz Arena und das Team von Alexander Müller sollte punkten, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren.

„In der letzten Woche in Salchendorf war es ein Punkt für die Moral, jetzt müssen drei Punkte für die Tabelle her. Wir haben jetzt drei Heimspiele am Stück und da müssen wir jetzt einfach liefern. Es gibt ja auch noch etwas gut zu machen, denn die zehn Gegentore aus dem Hinspiel hat hier keiner vergessen, das alleine müsste Motivation genug sein“, sagt TuS-Coach Alexander Müller.

Bei den Deuzern lichtet sich das Lazarett, denn mit Thomas Czornik und Christian Hähn stehen zwei wichtige Akteure wieder zur Verfügung, zudem könnte Jan Vitt auch eine Option für Sonntag sein. Zudem stehen sowohl Jonas Dignaß als auch Haris Dzelili für einen Einsatz zwischen den Pfosten bereit, einzig Andre Seither fällt noch aus.

 

Der SV Germania Salchendorf (5./42) reist zum VfR Rüblinghausen (13./25) und könnte den Siegerländer Vereinen, die im Abstiegskampf stecken, Schützenhilfe leisten.

Allerdings fehlen zurzeit wichtige Akteure im Team der Salchendorfer und in der Nachholpartie gegen Fortuna Freudenberg kam die Mannschaft von Thomas Scherzer nicht über ein Unentschieden hinaus.

„Rüblinghausen muss unter allen Umständen gewinnen und wir wollen auch nochmal ein Erfolgserlebnis haben und wollen ebenfalls gewinnen – das wird sicherlich kein leichtes Unterfangen, da müssen wir uns in Sachen Zweikampfstärke und Zweikampfhärte sicherlich noch steigern und den Kampf dort annehmen. Es geht auch darum den Siegerländer Mannschaften zu helfen, da ist dann schon eine gewisse Affinität vorhanden“, merkt Germanen-Trainer Thomas Scherzer an.

 

Der SuS Niederschelden (7./36) ist die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga 5 aber am Sonntag reist das Team von Andreas Wieczorek zum FC Altenhof (10./28) und trifft dort auf ein wiedererstarktes Team, das die letzten beiden Partien gewinnen konnte.

Andreas Wieczorek will aber weiter auf der Erfolgswelle schwimmen:

„Unser Ziel ist natürlich die Serie weiter auszubauen aber auf der anderen Seite weiß ich auch wie schwer es in Altenhof werden kann. Sie haben aktuell zweimal gewonnen aber wir können schon mit breiter Brust dort antreten“.

 

Die Fortuna aus Freudenberg (8./34) konnte sich im Nachholspiel gegen Germania Salchendorf einen Punkt sichern und fährt nun recht befreit nach Listernohl (9./28). Der Klassenerhalt dürfte so gut wie gesichert sein und der Druck liegt eher beim Gastgeber aus dem Sauerland, der noch einige Punkte braucht.

„Uns erwartet ein hartes Auswärtsspiel, Listernohl hat in den letzten vier Partien 21 Treffer erzielt und die Mannschaft ist gut drauf. Wir sind aber in der Auswärtstabelle ganz oben mit dabei und fahren dort hin um etwas Zählbares mitzunehmen. Die Leistung gegen Salchendorf war ok und darauf können wir aufbauen“, wusste Fortunen-Coach Dominic Solms zu berichten.

 

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