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Am Ende wurde es ganz eng – Bad Berleburg zieht ins Kreispokal-Finale ein

VfL-Akteur Ahmad Ibrahim spielte vor allem in Halbzeit eins ganz groß auf, tauchte aber dann im zweiten Abschnitt wie der Großteil seiner Mannschaftskollegen unter. In dieser Szene des Pokalhalbfinales zwischen dem VfL Bad Berleburg und der Spielvereinigung Neunkirchen kämpft Ibrahim (li.) mit Radion Rettinger (re.) um den Ball. Am Ende setzte sich der Landesligist aus Bad Berleburg mit 3:2 durch. Foto: Marco Schneider

Die Spielvereinigung Neunkirchen hat bis zur letzten Minute gekämpft aber am Ende doch mit 2:3 den Kürzeren gegen den Landesligisten VfL Bad Berleburg gezogen.

Dabei sah es schon nach zehn Minuten nach einem klaren Ergebnis für den Landesligisten aus. Kai-Phillip Dengler (3.) und Christopher Geisler (10.) hatten den VfL in Front geschossen und die Treffer waren das Ergebnis eines schnellen Umschaltspiels und einer hohen Aggressivität, mit der der A-Ligist ganz und gar nicht zu Recht kam.

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Die Odebornstädter dominierten dieses Pokal-Halbfinale nach Belieben und legten in Minute 30 sogar noch den dritten Treffer nach – in der Szene vor dem 0:3 rettete Neunkirchens-Schlussmann Jason Spencer in aller höchster Not gegen Yannick Lückel aber die darauffolgenden Ecke wurde kurz ausgeführt und die Hereingabe verwertete Torben Birkelbach völlig freistehend am 2. Pfosten.

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Fünf Minuten vor der Pause brachte der Ex-Erndtebrücker-Torwart Timo Bäcker Robin Paul im Sechzehner zu Fall und der sicher agierende Unparteiische Florian Schreiber zeigte auf den Elfmeterpunkt – Philip Siebel (40.) trat an und verwandelte gewohnt sicher und verkürzte zum 1:3-Pausenstand.

Die Gastgeber kamen mit viel Schwung aus der Pause und der eingewechselte Nik Joel Krumm hatte in der 55. Minute die erste gute Chance, um auf 2:3 zu verkürzen – in Minute 61 und 67 war es der Neunkirchener-Torjäger Robin Paul, der sich ein Privatduell mit Timo Bäcker lieferte aber der erfahrene Keeper behielt beide Male die Oberhand.

Die Spielvereinigung war aber jetzt im Spiel, kämpfte und spielte leidenschaftlich und der Landesligist gab das Mittelfeld preis und wartete auf den einen, alles entscheidenden Konter. Der sollte in der 79. Minute auch kommen aber der von Ahmad Ibrahim freigespielte Dengler zielte rechts neben das Tor.

In der 82. Minute fiel dann doch noch der Treffer zum 2:3 – Nik Joel Krumm hatte das Leder von der rechten Seite in den Bad Berleburger Strafraum gebracht und Marcel Pomme drückte den Ball über die Linie.

Jetzt wurde dann doch noch ein kleiner Pokalkrimi aus dieser Partie, denn die Spielvereinigung ließ nicht locker und drängte auf den 3:3-Ausgleich. In der 86. Minute war Timo Bäcker gegen Nik Joel Krumm zur Stelle und in der Nachspielzeit gab es eine Eckenserie für den A-Ligisten, bei der Adrian Lück mit Bäcker zusammen rasselte und blutend vom Platz gebracht werden musste.

Am Ende blieb es beim knappen 3:2-Sieg des VfL Bad Berleburg, der nun auf den Finalgegner aus Salchendorf oder Erndtebrück wartet.

„Wir mussten den vierten Treffer nachlegen, dann wäre das Spiel entschieden gewesen, so machen wir dumme Fehler in der Pressingzone und fangen dann an zu schwimmen. Die Neunkirchener haben das bis zur 93. Minute dann richtig gut gemacht und es war bis zum Ende ein spannendes Spiel. Im Großen und Ganzen sehe ich uns aber als den verdienten Sieger“, sagte VfL-Trainer Martin Uvira direkt nach der Partie.

Isni Balijaj war stolz auf seine Mannschaft:

„Die drei Gegentore sind einfach zu schnell gefallen, das hat uns das Genick gebrochen. Trotzdem hat meine Mannschaft eine tolle Moral gezeigt und immer an sich geglaubt. In der 2. Halbzeit waren wir dann das bessere Team, da haben wir kämpferisch, läuferisch und spielerisch überzeugt – Schade das es nicht mehr zum Ausgleich und der damit verbundenen Verlängerung gereicht hat“.

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