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Vorzeitiges Endspiel gegen Wiedenbrück

An das Hinspiel gegen den SC Wiedenbrück denken die Käner gerne zurück. Das 5:1 war der bislang höchste Sieg des Aufsteigers in der Regionalliga West. Foto: Manfred Bäumer

Tabellensiebzehnter gegen den Sechzehnten der Regionalliga West – Der 1. FC Kaan-Marienborn reist zum SC Wiedenbrück. Für die Elf von Thorsten Nehrbauer geht es am Samstag um 14 Uhr wohl um die Vorentscheidung im Abstiegskampf.

Riesengroß war die Erleichterung nach dem nicht unbedingt zu erwartenden, aber unter dem Strich völlig verdienten Auswärtssieg der Siegerländer gegen die U23 des BVB.

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So groß die Freude über den verdienten Lohn nach Wochen der „couragierten Ertragslosigkeit“ auch war, nicht nur Leon Binder und Thorsten Nehrbauer betonten im Nachgang: „Der Dreier ist erst etwas wert, wenn wir gegen Wiedenbrück nachlegen.“

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Nehrbauers Co-Trainer Tobias Wurm kam deshalb ohne große Umschweife auf die einfache Wahrheit zu sprechen: „Wir müssen punkten. Für Wiedenbrück gilt das aber natürlich auch. Unser Vorteil liegt daran, dass unser Fokus seit dem 1. Spieltag auf dem Abstiegskampf und dem Klassenerhalt liegt. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen unterstrichen, dass sie sich voll auf diese Mission einlässt und den Kampf annimmt.“

Nicht nur das „Herzblut“, dass die Käner dieser Tage investieren, stimmte den 37-Jährigen positiv: „Wir sehen einen ganz großen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Dieser Zusammenhalt stärkt uns und macht uns Mut.“

Aber nicht nur die Käner, auch die Wiedenbrücker haben neuen Auftrieb bekommen. Die Siege gegen die favorisierten Gegner Wuppertaler SV (3:0) und SV Rödinghausen (1:0) beflügelten die Mannschaft von Jörn Mehnert natürlich.

„Wiedenbrück verfügt über eine gestandene Mannschaft, die nicht im ersten Jahr in der Regionalliga spielt. Wir hatten ja schon in zwei Duellen im Ligabetrieb und im Westfalenpokal das Vergnügen. Im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir den SC bezwingen können. Im Pokal haben wir eine richtig gute und eine richtig schlechte Halbzeit gespielt, vergleichbar mit dem Spiel in Wattenscheid. So wie wir die Jungs dieser Tage wahrnehmen, sind wir aber frohen Mutes, dass Sie sich wieder voll verausgaben werden.“

Personell trifft die Käner die nächste Gelbsperre. Jannik Schneider sah für den verursachten Foulelfmeter gegen Dortmund den fünften Karton, der stabile Innenverteidiger wird als Ruhepol fehlen.

Moritz Brato oder Tom Zündorf wären hier die möglichen Alternativen für einen positionsgetreuen Wechsel. Die Leihgabe des TSV Steinbach hat ebenso wieder trainiert wie auch Stürmer Dawid Krieger. „Beide haben gestern voll mittrainiert und machen Fortschritte. Ob es für Samstag schon reicht, müssen wir kurzfristig schauen.“

Als Offensivfaktor kann Zlakto Muhovic nach überstandener Erkrankung wieder mitwirken. Der Ex-Wiedenbrücker kann nicht nur auf dem Platz am Samstag Impulse geben: „Zlatko hat uns natürlich als ehemaliger Spieler des Gegners ein paar Informationen zukommen lassen. Wir gehen gut vorbereitet in dieses Spiel und werden uns ohne Angst auf den Gegner einstellen.“

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