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Käner vor finalen Tagen im Kampf gegen den Abstieg

Mehmet Kurt (links) empfängt am Samstag mit dem 1. FC Kaan-Marienborn Fortuna Düsseldorfs U23 im Breitenbachtal. Foto Manfred Bäumer

Es geht in die Wochen der Endspiele für den 1. FC Kaan-Marienborn. Am Samstag empfängt die Elf von Thorsten Nehrbauer zunächst um 14 Uhr Fortuna Düsseldorfs U23.

Langsam, aber sicher neigt sich auch die Saison in der Regionalliga West dem Ende zu. Noch sechs Begegnungen stehen dem Aufsteiger 1. FC Kaan-Marienborn bevor, somit zwei Partien mehr als der Konkurrenz.

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Das Bild, dass sich in der Tabelle im Abstiegskampf ergibt, ist noch nicht ganz geradegerückt, aber auch im Breitenbachtal bedarf es keiner großen Wahrscheinlichkeitsrechnung. Gegen Fortuna Düsseldorfs U23 und im Nachholspiel gegen den bereits abgestiegenen TV Herkenrath am 1. Mai müssen Siege her, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren.

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Thorsten Nehrbauer, der stets gelassen die Ruhe bewahrt, war auch vor dem ersten Duell mit der Fortuna am Samstag entschlossen: „Wir wollen unser Heimspiel natürlich gewinnen und können jetzt auch gar nicht mehr schauen, welcher Gegner kommt. Wir brauchen die Punkte und werden uns sehr gewissenhaft auf Düsseldorf vorbereiten.“

Beim 1:1 im Hinspiel hatten die Käner lange das Geschehen diktiert und waren am Ende geknickt, als Dustin Willms in der 93. Spielminute den etwas schmeichelhaften Ausgleich besorgt. Dass das Bild- und Videomaterial später ein Handspiel offenbarte, verbesserte die Wut über diese Niederlage nicht, war es nicht das erste und letzte Mal, dass die Käner sich in der laufenden Spielzeit unter Wert verkauften.

Gegen die Fortuna, deren kleine Serie von drei knappen Siegen in Folge durch die überraschend deutliche Heimniederlage gegen den Wuppertaler SV (0:3) gebremst wurde, baut der Cheftrainer einmal mehr auf die körperliche Robustheit seines Teams: „Es geht gehen eine Zweitvertretung, da müssen wir unseren Männerfußball wieder präsentieren und dem Gegner in den Zweikämpfen den Schneid abkaufen. Für ein Tor sind wir ohnehin immer gut. Düsseldorf hat zwar selbst schon viele Tore erzielt, dafür hinten aber auch einige Dinger kassiert. Da müssen wir auf unsere Chancen lauern und zielstrebig sein.“

Auch beim kräftezehrenden Spiel in Wiedenbrück gelangen dem Aufsteiger zwei Treffer, es ist eher die defensive Stabilität, die den Känern in den letzten Wochen fehlt.

Nach dem Remis beim SC am Samstag gab Nehrbauer seinen Spielern erstmal zwei Tage zur Regeneration frei, nach zwei guten Einheiten steht heute noch eine Athletikeinheit für die zuletzt verletzten oder weniger belasteten Spieler auf dem Programm, ehe sich die Käner im Abschlusstraining am Freitag den nötigen Feinschliff holen wollen.

Personell erleichtert den Windecker die Rückkehr von Innenverteidiger Jannik Schneider (Gelbsperre), der der Käner Hintermannschaft schon in der ganzen Saison mit seiner Abgeklärtheit Stabilität und Ruhe verleiht: „Jannik ist für uns enorm wichtig. Er wird Samstag spielen, das ist ganz klar“, versicherte der ehemalige Profi.

Klarer wird zumindest das Bild in der Tabelle nach den kommenden beiden Spielen werden. Nehrbauer gab es ganz klar an: „Wir brauchen einen Sieg.“

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