breaking news New

Kampf um den Klassenerhalt geht in die nächste Runde

Nicht nur für den TuS Deuz (li. Thomas Czornik) geht es am Sonntag im Duell gegen die SG Hickengrund um alles, auch die SG ist zum Siegen verdammt. Foto: Rene Traut

Gleich zwei Siegerländer-Duelle hat der 26. Spieltag der Bezirksliga 5 zu bieten. Zum einen geht es um den oft besagten ‚letzten Strohhalm‘ im Spiel des TuS Deuz gegen die SG Hickengrund und zum anderen geht es um den Titel ‚Beste Siegerländer Mannschaft‘, um den sich der FC Eiserfeld und der TSV Weißtal, ohne den SV Germania Salchendorf zu vergessen, streiten.

 

Werbeanzeige


Der TuS Deuz (15./22) empfängt am kommenden Sonntag die SG Hickengrund (16./19) in der Irle Deuz Arena und eigentlich gilt für beide Teams nur ein Leitspruch: ‚Verlieren verboten‘.

Werbeanzeige


Dem TuS fehlen aktuell vier, der SG sogar schon sieben Punkte zum rettenden Ufer und daher kann der Verlierer dieser Partie eigentlich den Gang in die Kreisliga A planen – dieser Tatsache sind sich aber die Verantwortlichen beider Vereine durchaus bewusst, dennoch gehen beide Teams kämpferisch und motiviert in das Spiel.

„Die Zeit des Redens ist jetzt vorbei, jetzt zählt nur noch das was auf dem Platz passiert“, sagt TuS-Coach Alexander Müller und fügt hinzu: „Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel und es müssen Siege her, damit fangen wir am Sonntag an. Personell hat uns die Pause gut getan, außer Thomas Gaumann stehen alle Spieler zur Verfügung“.

Sascha Majkic, der Sportliche Leiter der SG Hickengrund redet auch nicht lange um den heißen Brei:

„Für uns zählen nur noch Siege, da gibt es nichts mehr viel zu erklären. Es ist natürlich schwierig den Druck von den Jungs wegzuhalten aber wir werden in Deuz alles geben, um einen Sieg einzufahren“.

Bei den ‚Hicken‘ werden Alexander Patt, Daniel Höchst und Fabian Krauskopf ausfallen, hinter dem Einsatz von Felix Fuchs steht noch ein Fragezeichen.

„Wir werden auch mit den acht A-Jugendspielern, die wir hochgezogen haben eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen“, so Majkic.

 

 

Im Eiserfelder Helsbachtal trifft der FC Eiserfeld (6./42) auf den TSV Weißtal (4./44), der momentan die interne Tabelle der Siegener Vereine anführt.

Die Eiserfelder können mit der Saison absolut zufrieden sein und wollen weiter an einer richtig guten Platzierung arbeiten.

„Für beide Teams geht es nicht mehr um so viel aber dennoch wäre es natürlich eine tolle Sache, wenn wir die Saison als beste Siegerländer Mannschaft abschließen könnten. Wir können aber einschätzen wie schwer es wird und daher gehen wir realistisch an die kommenden Aufgaben heran“, merkte Eiserfelds-Linienchef Andreas Maier an, um dann noch ein Lob an den SC Drolshagen loszuwerden: „Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass sich mein Trainerkollege Holger Burgmann nach dem Zustand von Thomas Rainer Brühl erkundigt hat, eine Geste die so nicht mehr alltäglich ist“.

Der TSV Weißtal ist im Rennen um Platz drei immer noch gut dabei und spielt ebenfalls eine tolle Saison mit einem jungen und talentierten Team. Daher wird Spielertrainer Konstantin Volz auch in Eiserfeld keine Punkte verschenken wollen.

„Nach der Niederlage im Hickengrund haben wir in erster Linie noch etwas gutzumachen, das wird gegen einen starken Gegner aus Eiserfeld schwierig aber wir wollen uns mit ihnen messen. Ich erwarte ein intensives und körperbetontes Spiel, in dem wir uns auch spielerisch hineinfinden wollen. Es geht darum wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren und einen direkten Konkurrenten zu distanzieren“, betont TSV-Spielertrainer Konstantin Volz.

Personell geht der TSV auf dem Zahnfleisch, denn neben den Langzeitverletzten Schardt, Wacker und Novakovic werden Daniel Singhateh und Alexander Husser fehlen. Konstantin Volz und Tim Hofius sind fraglich.

 

Für den SV Setzen (14./25) geht es gegen den Tabellenführer aus Drolshagen (1./51) darum, das maximale rauszuholen und vielleicht eine Überraschung zu schaffen. Dass dieses Unterfangen schwer werden wird, zeigt die Tatsache, dass die Drolshagener das konstanteste Team der Liga stellen und gerade im Defensivbereich sehr stabil wirken. Zudem kann der SC im Nachholspiel gegen den SC Listernohl-WL dem direkten Konkurrenten aus Ottfingen auf vier Punkte enteilen und somit einen wichtigen Schritt Richtung Titelgewinn machen.

 

Für die Teams aus Freudenberg (7./37) und Niederschelden (8./37) geht es in den Duellen gegen den SV Ottfingen und dem SC Listernohl-WL darum die gute Form zu bestätigen. Dabei können beide Mannschaften befreit aufspielen, denn mit jeweils 37 Punkten dürfte der Klassenerhalt gesichert sein.

0 Kommentare

Kommentar schreiben



Login

Welcome! Login in to your account

Remember me Lost your password?

Lost Password