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„Wir können mit dem Druck umgehen“

Im letzten Nachholspiel gegen den SV Lippstadt muss der 1. FC Kaan-Marienborn mit Tiziano Lo Iacono auf jeden Fall punkten. Foto: Manfred Bäumer

Vor dem nächsten „K.o.-Spiel“ des 1. FC Kaan-Marienborn (16.) gegen den Mitaufsteiger SV Lippstadt (12.) am Mittwoch um 19 Uhr ist Verlieren für die Nehrbauer-Elf streng verboten.

Drei Spiele verbleiben dem 1.FC Kaan-Marienborn noch, um den nach wie vor möglichen Klassenerhalt in der Regionalliga West zu realisieren. Damit dieser Traum weiterlebt, müssen im Nachholspiel gegen den SV Lippstadt aber zwingend Punkte her.

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Mit einer Niederlage, wäre der Traum vom Klassenerhalt sofort ausgeträumt. Da sich beide Teams aus der Vergangenheit bestens kennen und für die beiden Kontrahenten im Abstiegskampf der Ligaverbleib auf dem Spiel steht, darf eine enorm spannende Begegnung im Breitenbachtal erwartet werden, in der vielleicht auch Nuancen den Unterschied ausmachen.

Thorsten Nehrbauer versicherte aber, dass seine Mannschaft dem aufkeimenden Druck habhaft sei: „Wir befinden uns nicht erst seit gestern im Abstiegskampf. Die Mannschaft kennt die Situation längst und kann gut mit ihr umgehen. Wir wissen, dass wir etwas holen müssen, im Idealfall einen Sieg, aber selbst bei einem Unentschieden wären wir noch im Rennen.“

Die Käner werden es wohl kaum dem Zufall überlassen, haben die letzten Begegnungen der Lippstädter genau verfolgt: „Hut ab, dass sie die 40 Punkte-Marke schon geknackt haben. Das ist als Aufsteiger aller Ehren wert. In den letzten Wochen hatten sie eine etwas schwächere Phase, aber auch das gehört zum Geschäft dazu. Wir wollen diese Phase morgen natürlich noch etwas verlängern. Ein Sieg wäre perfekt.“

Häufig duellierten sich die beiden Kontrahenten schon auf Augenhöhe, das 1:1 im Hinspiel entsprach am Ende der Leistung der beiden Teams, im Vorjahr hatte Lippstadt im Heimspiel die Nase klar vorn, dafür revanchierten sich die Siegerländer mit 2:0 im Rückspiel.

Darauf, dass die Käner die eigene Heimstärke in ihrer Herkules Arena noch etwas ausbessern können, hofft auch Chefcoach Nehrbauer, betonte deshalb: „Für uns kommt es maßgeblich darauf an, dass wir die Geduld wahren und unsere Ordnung aufrechterhalten. Das haben wir zuletzt nicht immer gut gemacht. Wenn wir es schaffen, da eine gesunde Balance zwischen Offensive und Defensive herzustellen, haben wir alle Chancen auf unserer Seite.“

Deutlich mehr Ballbesitzzeiten und eigene Offensivaktionen als noch gegen den SV Rödinghausen wollen sich die Käner vor heimischer Kulisse erarbeiten, im Vergleich zu Samstag wird lediglich Zlatko Muhovic fehlen, der in der Nachspielzeit die rote Karte sah.

Nach zwei Spielen Sperre wird der Ex-Wiedenbrücker zum letzten Saisonspiel gegen den Bonner SC wieder zur Verfügung stehen.

Ob die Käner dort ihr erhofftes Finalspiel erhalten, hängt maßgeblich vom Abschneiden gegen Lippstadt ab: „Mit einem Sieg können wir nochmal richtig Druck auf die Konkurrenz aufbauen“, sagte Nehrbauer abschließend.

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