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Käner müssen gewinnen und auf die Konkurrenz hoffen

Kenan Dünnwald-Turan, hier noch im Hinspiel im Trikot des 1. FC Kaan-Marienborn, kehrt nun auf Seiten des Wuppertaler SV zurück ins Breitenbachtal. Foto: Manfred Bäumer

Der 1. FC Kaan-Marienborn greift am Samstag um 14 im Heimspiel gegen den Wuppertaler SV nach der letzten Chance im Kampf um den Klassenerhalt. Gegen die Bieler-Elf muss zwingend ein Sieg her.

Doch damit ist es nicht getan, parallel müssen die Käner als Tabellensechzehnter auch darauf bauen, dass die direkten Tabellennachbarn SC Straelen (15.) und Bonner SC (14.) ohne Punkte aus ihren Spielen gegen Alemannia Aachen und Viktoria Köln hervorgehen.

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Der Blick richtet sich aber wohl eher gen Aachener Tivoli, glaubt wohl niemand, dass sich Tabellenführer Viktoria Köln die Meisterfeier vom SV Straelen versauen lassen will.

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Davon losgelöst ist der 1.FC Kaan-Marienborn erstmal gefordert, die eigenen Hausaufgaben gegen den Wuppertaler SV, der in diesen Tagen nicht aus den Schlagzeilen herauskommt, zu erledigen.

Thorsten Nehrbauer ließ sich ohnehin nur auf eine sportliche Analyse ein: „Wir stellen uns auf einen Regionalligisten ein, der viel Erfahrung in den eigenen Reihen hat, auch wenn sich der Kader im Winter etwas verändert hat.  Die Abgänge konnten aber kompensiert werden. In den letzten Wochen fällt die Analyse aber etwas schwer, weil Wuppertal nicht beständig genug spielt, egal gegen welchen Gegner es geht.“

In der Tat ist der WSV auf der Suche nach der Konstanz. Weil sich Sieg und Niederlage zuletzt permanent abwechselten, gleicht der Gegner einer kleinen Wundertüte.

Doch es drückt auch ein weiterer Schuh. Über dem Wuppertaler SV schwebt in dieser Saison das Damoklesschwert der finanziellen Verbindlichkeiten. Eine Lücke von 1,4 Millionen Euro klafft im Etat.

Zweiter Problempunkt: Trainer Adrian Alipour, der erst zum Saisonanfang vom ASC 09 Dortmund kam, nahm nach „internen Querelen“ seinen Hut, A-Jugend Coach Pascal Bieler übernahm kurzfristig.

Diese Nebengeräusche wollte Cheftrainer Thorsten Nehrbauer aber nicht dramatisieren: „Wir schauen ohnehin auf uns und arbeiten daran, unseren Plan umzusetzen. Für mich geht es morgen nur über die Einstellung. Wir müssen nochmal alles raushausen, was noch in uns steckt und gerade dann, wenn die Beine schwer werden und der Körper schmerzt, über diesen Punkt hinaus gehen. Wir müssen auf Biegen und Brechen den Sieg erzwingen.“

Personell gibt es bei den Känern im Vergleich zum Mittwoch nur eine Veränderung, die allerdings die Startformation betrifft:

„André wird heute mittrainieren und wenn der die Einheit gut verkraftet, kann er Samstag auch wieder im Kader stehen. Semih Yigit fehlt uns wegen der gelben Karte gegen Lippstadt. Sonst haben wir Stand heute abgesehen von Jens Bauer und Flo Hammel alle Mann an Bord“, umriss Nehrbauer den aktuellen Kaderstand.

Gegen 16:50 werden die Käner dann Gewissheit haben, ob es das „ultimative Endspiel“ gegen den Bonner SC geben wird oder ob die Hoffnungen auf den Klassenerhalt nach dem 33. Spieltag begraben werden müssen.

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