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TuS feiert hochverdienten Auswärtssieg in Wilhelmshaven

Michael Lerscht hatte gut Lachen - seine Mannschaft brannte in Wilhelmshaven ein regelrechtes Handball-Feuerwerk ab und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 34:22 (15:8) gegen den Wilhelmshavener HV. Foto: expressi

Der TuS Ferndorf versüßte sich die lange Heimfahrt aus Wilhelmshaven mit einem souveränen 34:22 (15:8)-Auswärtssieg, der klarer nicht sein konnte.

Ein bärenstarker Lucas Puhl im Tor, eine stabile und kampfstarke Defensive um Abwehrchef Branimir Koloper und eine extrem flexible Angriffsleistung bescherte den Ferndorfern 60 tolle Spielminuten in der Nordfrost-Arena in Wilhelmshaven, in denen der vorletzte WHV nie für einen Punkt in Frage kam.

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Ab der 7. Minute gab der TuS die Führung nicht mehr ab und setzte sich von Minute zu Minute weiter ab. Zwischen der 19. und 29. Spielminute gelang der Heimmannschaft gar kein Treffer und  Julius Lindskog Andersson, Jonas Faulenbach, Julian Schneider und Lukas Zerbe legten die Treffer elf bis vierzehn nach.

Zudem hatte Lucas Puhl im Tor der Ferndorfer einen richtig guten Tag erwischt, er hielt gleich vier Siebenmeter und hatte in gut 42 Spielminuten eine Quote von 44-Prozent gehaltener Bälle – auch Kai Rottschäfer war in der restlichen Spielzeit ein guter Rückhalt parierte ebenfalls einen Siebenmeter und erzielte als weiteres Highlight einen Treffer zum zwischenzeitlichen 25:14.

Es war eine rundum gelungene Vorstellung des TuS Ferndorf, denn außer Branimir Koloper, der aber auch ganz andere Schwerpunkte in seinem Spiel hat, trugen sich sämtliche Spieler in die Torschützenliste ein – somit konnte auch TuS-Coach Michael Lerscht hochzufrieden sein:

„Wir haben uns heute letztendlich in einen Rausch gespielt und mich freut es, dass wir über 60 Minuten konstant gut gespielt haben. Jeder Wechsel hat funktioniert und alle waren präsent, dass freut uns als Trainerteam natürlich extrem. Wir wussten was wir tun mussten, wollten die Partie emotional und engagiert angehen, weil es für Wilhelmshaven heute um alles ging. Was solch ein Druck mit einer Mannschaft anstellen kann, hat man dann gesehen und da waren unsere Nadelstiche natürlich ein gedanklicher Killer. Die Vorgaben wurden konsequent umgesetzt und die Jungs haben heute einen richtig guten Job gemacht. Jetzt haben wir eine schöne Rückfahrt, die meine Spieler genießen können“.

In der 2. Halbzeit waren es zwischenzeitlich zwölf Tore die die Heimelf und die Gäste aus dem Siegerland trennten und auch die TuS-Spieler, die von der Bank kamen fügten sich nahtlos in das Offensivfeuerwerk ein.

Nun kann sich der TuS in aller Ruhe auf das nächste Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Coburg vorbereiten und sich auf ein weiteres Heimspiel in der Stählerwiese freuen.

 

Wilhelshavener HV – TuS Ferndorf 22:34 (8:15).

TuS: Rottschäfer (1), Puhl, Hottgenroth – Faulenbach (6), Basic (2), Irle (1), Michel (1), Neitsch (2), Wörner (1), Zerbe (6/3), Schneider (3), Barwitzki (1/1), Lindskog Andersson (4), Koloper, Müller (5), Rink (1).

Zuschauer: 1.036 – Nordfrost-Arena.

Schiedsrichter: Hellbusch / Jansen.

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