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Käner stehen trotz Heimsieg als Absteiger fest

Arthur Tomas und der 1. FC Kaan-Marienborn müssen den Gang zurück in die Oberliga Westfalen antreten. Foto: Manfred Bäumer

Der Abstieg aus der Regionalliga West ist für den 1. FC Kaan-Marienborn trotz einem 3:0 über den Wuppertaler Sportverein am gestrigen Samstag besiegelt.

Freundliche Umarmungen tauschten die Käner erstmal mit ihrem ehemaligen Stürmer Kenan Dünnwald aus, der trotz der eigentlichen Zusage im Winter im letzten Moment noch zum Wuppertaler SV abwanderte.

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Keine Freundschaftsgeschenke verteilte die Mannschaft von Thorsten Nehrbauer und Tobias Wurm dafür im letzten Heimspiel. Die Wuppertaler befanden sich noch im Tiefschlaf, als Mehmet Kurt nach der ersten vergebenen Chance von Elsamed Ramaj nach Doppelpass mit Arthur Tomas mit einem Schuss in die kurze Ecke die Führung besorgte.

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Eine Koproduktion der ehemaligen Hicken Daniel Waldrich und Arthur Tomas sorgte dann für das schnelle 2:0. Es war eine jener gefürchteten Einwurf-Flanken von Waldrich, die Tomas im Strafraum abnahm, Wuppertals Schnapper Niklas Lübcke wollte auf Nummer sicher gehen und den Ball über den Querbalken lenken, schaufelte sich die Pille aber selbst ins Tor. (11.)

Während Wuppertal bis kurz vor der Pause abgesehen von einem Schüsschen von Dünnwald, der sein Ziel weit verfehlte, überhaupt nicht stattfand, verpassten Gencal mit einem Pfostenkracher und Daniel Waldrich aus der zweiten Reihe die frühzeitige Entscheidung.

Erst kurz vor der Halbzeit musste Christian Bölker überhaupt mal eingreifen, als er einen Aufsetzter von Meik Kühnel zur Ecke ablenkte.

Nach der Pause hatte Semir Saric dann nach einer Flanke von der rechten Außenbahn den Anschlusstreffer auf dem Kopf, platzierte den Ball aber mitten auf den langen Bölker.

Es war allenfalls ein laues Lüftchen. Auch wenn das Spiel nach dem Seitenwechsel zunächst ausgeglichen war, erspielte sich Wuppertal kaum eine Torraumszene.

Anders die Käner – Mats Scheld, der wie auch Moritz Brato in der Startelf stand, setzte einen Freistoß an den langen Pfosten. Bei der folgenden Ecken verpasste Kaans Kapitän Toni Gänge das Tor ganz knapp. Zuvor war der erste Versuch seines Innenverteidiger-Kollegen Jannik Schneider abgeblockt worden.

Nach 75 Minuten zeige Burak Gencal aber dann mit einem feinen Schlenzer in den linken Giebel nach Pass von Brato für den Schlusspunkt. Es war ein Traumtor, der Traum vom Ligaverbleib war für den 1. FC Kaan-Marienborn aber nach dem Abpfiff schnell vorbei.

Die Käner hatten ihren Teil getan und sich den Sieg redlich verdient, mussten aber nach dem Abpfiff die Hiobsbotschaft, dass der Bonner SC mit 2:1 am Aachener Tivoli gewonnen hatte, verkraften. Der Abstieg aus der Regionalliga war somit besiegelt.

Die Enttäuschung stand Trainer Thorsten Nehrbauer nach dem Abpfiff ins Gesicht geschrieben: „Ich habe absolut keinen Bock, hier noch etwas zu erzählen. Es ist absolut enttäuschend. So spielt das Leben leider manchmal. Ich bin absolut stolz auf meine Mannschaft, die hier heute alles rausgehauen hat. Mit genau dieser Einstellung werden wir auch nach Bonn fahren und die Saison anständig und sportlich fair beenden. Alle weitere wird dann die Zukunft zeigen.“

1.FC Kaan-Marienborn – Wuppertaler SV 3:0 (2:0)

Aufstellung: Bölker, Waldrich, Schneider, Gänge, Scheld , Brato,Tomas, Binder,  Gencal, Kurt (90. Schilamow), Ramaj (79.Krieger)

Tore: 1:0 Mehmet Alp Kurt (7.), 2:0 Arthur Tomas (11.), 3:0 Burak Gencal (75.)

Schiedsrichter: Markus Wollenweber, Nadine Westerhoff und Claas Steenebrügge

Zuschauer: 312

 

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