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„Wollen uns sportlich sauber aus der Liga verabschieden“

Semih Yigit wird gegen den Bonner SC wohl wieder in der Startelf stehen. Foto: Manfred Bäumer

Der 1. FC Kaan-Marienborn (16.) verabschiedet sich nach dem Abstieg mit dem Gastspiel beim Bonner SC (14.)am Samstag ab 14 Uhr aus der Regionalliga West und der Saison 2018/19.

Groß war die Enttäuschung und Ernüchterung nach dem sportlich besiegelten Abstieg am letzten Wochenende. Das 3:0 gegen den Wuppertaler SV reichte nicht aus, da die Konkurrenz nicht Federn ließ.

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„In der ersten Trainingseinheit im Dienstag hingen die Köpfe bei allen Beteiligten natürlich noch sehr. Jeder von uns hat viel investiert, um den großen Traum vom Klassenerhalt am Leben zu halten. Da ist es ganz verständlich, dass die Stimmung erstmal gedrückt ist. Wir haben aber daran gearbeitet, dass die Motivation und Einstellung zum Spiel gegen Bonn vollauf zurückkehrt, ließ Kaans Co-Trainer Tobias Wurm durchblicken, dass die Enttäuschung erwartungsgemäß noch nicht abgeklungen war.

Aus mehreren Gründen wollen die Käner das letzte Saisonspiel aber keineswegs abschenken. „Wir wollen uns nicht nachsagen lassen, dass wir in diesem Spiel weniger investiert haben als in den anderen 33 Ligaspielen. Es geht für uns darum, auch sportlich einen guten Abschied zu schaffen. Wir werden alles daran setzen, in Bonn zu punkten und nochmal zu unterstreichen, dass wir eine Bereicherung für diese Regionalliga waren.“

Für den Bonner SC, der aktuell mit dem 14. Tabellenplatz am rettenden Ufer angelegt hat, steht der Ligaverbleib immer noch auf dem Spiel. Bei einer Niederlage gegen die Käner hätte der Aufsteiger SV Straelen die Gelegenheit, dem Abstieg in die Oberliga noch von der Schippe zu springen. Auch die SG Wattenscheid befindet sich noch in diesem Abstiegsstrudel.

Der letzte Spieltag in der Regionalliga West bleibt spannend, an der Tabellenspitze und auch im Tabellenkeller stehen noch Entscheidungen an. Wie in der Bundesliga lebt die Spannung noch am 34. Spieltag, für den 1.FC Kaan-Marienborn geht es aber darum, trotz des Abstieges die richtige Anspannung zu finden.

Wurm legte deshalb besonderen Wert auf den sauberen sportlichen Abschied am letzten Spieltag: „Wir haben der Liga gegenüber eine Verantwortung und die wollen wir auch zu 100 Prozent annehmen.“

Änderungen in der Startelf wird es wohl geben, allerdings sind diese nur minimaler Natur: „Die Mannschaft wird natürlich durch die Rückkehr von Semih Yigit etwas anders aussehen, aber wir werden sicher jetzt keine übermäßig starke Rotation einführen“, erklärte Wurm.

Yigit, der kleine Außenverteidiger, saß gegen Wuppertal seine 10. gelbe Karte ab. Er wird seine angestammte Position sicher wieder besetzen.

Erst nach dem Spiel gegen Bonn werden dann auch die personellen Fragen in den Reihen des 1.FC Kaan-Marienborn beantwortet.

Auf die Frage, wie es zur neuen Saison im Breitenbachtal weitergeht, lieferte Christoph Thoma als Geschäftsführer der Maschinenfabrik Herkules, einem der beiden Hauptsponsoren, in einer Presseerklärung deutlich mehr als nur einen Fingerzeig: „Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Fußballer und werden mit einer ehrgeizigen Mannschaft in die neue Saison starten.“

Die kurz zusammengefasste Hauptaussage zeigt es an, die Käner haben in der Regionalliga offenkundig Blut geleckt.  Das Engagement für den 1.FC Kaan-Marienborn soll verstärkt werden, auch neben dem Fußballplatz, wo die Planungen für die Überdachung der Haupttribüne angegangen werden.

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