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Ferndorf in gutklassigem Spiel gegen Essen knapp unterlegen.

Ferndorf in gutklassigem Spiel gegen Essen knapp unterlegen. Foto: Archiv

61 Treffer durften die 2031 Zuschauer beim kurzweiligen 32:29 des TUSEM Essen über den TuS Ferndorf bestaunen. Die Siegerländer hatten am Ende das Nachsehen.

Vor einer tollen und stimmungsvollen Kulisse von über 2000 Zuschauern – auch viele Anhänger des TuS Ferndorf hatten sich auf den kurzen Weg zum „Derby“ gemacht – schraubten die Gäste aus dem Siegerland die ersten vier Angriffe.

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Zerbe, Faulenbach (2), Lindskog Anderson und schon führte das Lerscht-Team nach gut 3:30 Minuten mit 4:2. Nach dieser guten Anfangsoffensive fanden die Essener aber defensiv in den Sattel, zudem sah sich der TuS früh mit ersten Zeitstrafen konfrontiert.

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So drehte die Mannschaft von Jaron Siewert das Spiel, nach 8 Minuten die erste Führung durch Lucas Firnhaber.

Im Duell der Tabellennachbarn lief Ferndorf fast ausschließlich einem Rückstand hinterher, blieb Essen aber auf den Fersen. Erst nach einer doppelten Unterzahl – es gab Zeitstrafen für Faulenbach und Koloper – setzten sich die Hausherren etwas ab.

Während der eingangs starke Rottschäfer in dieser Phase nicht mehr viel zu packen bekam, erhöhte Tim Zechel mit dem 17:13

„Insgesamt war das ein geiles Spiel von beiden Seiten, Hut ab an beide Teams. Die Zuschauer dürften auf ihre Kosten gekommen sein. Wir hätten in der ersten Halbzeit natürlich ein bisschen kompakter verteidigen müssen, um so auch mehr Tempo-Gegenstöße provozieren zu können. 17 Gegentore zur Halbzeit waren natürlich nicht nach meinem Geschmack“, beurteilte Michael Lerscht die kleinen Defizite in der ersten Halbzeit.

Weil Lucas Puhl mit einer Verletzung am Handgelenk gar nicht erst im Kader stand, beorderte Michael Lerscht nach der Pause dann den jungen Tim Hottgenroth. So viel sei vorab gesagt, der dritte Torhüter machte seine Sache gut.

Nachdem Firnhaber den Vorsprung zunächst sogar auf 5 Tore ausbaute, zeigte sich der Aufsteiger unbeeindruckt und kämpfte sich wieder heran. Der starke Lindskog Anderson, der mit guter Körperspannung agierte und immer wieder den Wurf suchte, läutete eine 5-0 Serie für den TuS ein, den Ausgleich zum 20:20 besorgte schließlich Lukas Zerbe mit einem ebenso riskanten wie mutigen Sprung.

Es war offenkundig, dass die Gastgeber mit der versetzten 5-1, auf die Michael Lerscht umgestellt hatte, so ihre Probleme hatten.

TUSEM Essen wackelte in dieser Phase, viel aber nicht um. Michael Lerscht zog alle Register, brachte zwischenzeitlich auch den siebten Feldspieler aber die Hausherren gewannen wieder die Oberhand.

Mit dem 30:27 nach 58:41 Minuten von Tim Zechel zog das Heimteam wieder nach vorn. Zwar verkürzten Faulenbach und Jan Wörner nochmal, aber als Tom Skroblien 16 Sekunden vor der Schlusssirene zum Endstand von 32:29 einschweißte, war die knappe Niederlage in einem gutklassigen Zweitligaspiel besiegelt.

„Meine Mannschaft hat sich in der zweiten Hälfte gut wieder herangekämpft. Das zeugt von der richtigen Mentalität. Essen hat den Vorsprung dann letztlich aber clever verteidigt“, kannte Michael Lerscht neidlos an.

TUSEM Essen – TuS Ferndorf 32:29 (17:13)

Aufstellung TuS: Rottschäfer, Hottenroth, Faulenbach (7), Basic, Michel (1), Neitsch (1), Wörner (5), Zerbe (5/3), J. Schneider (1), Barwitzki (1), Wicklein, Lindskog Anderson (7/1), Koloper, Rink (1)

Schiedsrichter: Robert Müller, Lukas Müller

Zuschauer: 2031

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